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Abiturient 2011

Seit dem Sommersemester 2012 werde ich von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Dank des Vorschlags der Schulleitung und der Einschätzung meiner Stammkursleiterin Frau Dr. Schorcht konnte ich am Auswahlwochenende der Studienstiftung in Rothenburg ob der Tauber teilnehmen. Die Bewerber von anderen Schulen waren allesamt gute Abiturienten und interessante Persönlichkeiten, so dass das Wochenende an sich schon lohnend war. Meine Zusage kam wenige Wochen später per Post. Den Ausschlag hat neben dem Quentchen Glück wohl mein außerschulisches Engagement gegeben. In den Gesprächen mit der Jury musste ich oft Stellung dazu nehmen.

Dabei ist außerschulisches Engagement nicht zwingend als Konkurrenz zur Schule zu betrachten. Im Gegenteil: Die Layoutkenntnisse, die ich mir für die Schülerzeitung „Schillers Erbe“ erarbeitet habe, erleichterten mir gestaltende Arbeiten in allen Fächern. Des weiteren ist der Debattierclub meines Erachtens nach die beste Vorbereitung für das Recherchieren und Halten von Vorträgen in Studium und Beruf. So helfen mir die Anregungen, die ich in Chemie bekam, bis heute im naturwissenschaftlichen Studium und die Erfahrungen in der Schülervertretung beim studentischen Engagement.
Auch alle anderen Arbeitsgemeinschaften können die vielseitige Bildung fördern. In der Universität werden solche „Schlüsselqualifikationen“ von jedem Studenten gefordert.

Neben der finanziellen Förderung profitiere ich als Stipendiat von den Rahmenangeboten der Studienstiftung:
Im August 2012 konnte ich das erste Mal an einer Sommerakademie teilnehmen. Dabei treffen sich Professoren und Stipendiaten, um über eine Zeit von zwei Wochen mannigfaltige Themen zu bearbeiten. Meine erste Sommerakademie fand in Greifswald an der Ostsee statt: Die Freizeit kam also auch nicht zu kurz. Obwohl ich mein Erstes Staatsexamen in Medizin noch nicht absolviert habe, durfte ich mich intensiv mit Palliativmedizin auseinander setzen. Die Zeit der Akademie habe ich als sehr bereichernd erlebt.
Derzeit bewerbe ich mich über die Studienstiftung für einen dreiwöchigen Sprachkurs in England, um meinen Traum von einem Auslandssemester in den Vereinigten Staaten verwirklichen zu können.

Mein Fazit steht fest: Schulisches Engagement und ein gutes Abitur lohnen sich. Ich bin sehr dankbar, dass meine Schule mich für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen hat.

Joseph Kauer im November 2012

       

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