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Geschichte der Sternwarte und der Astronomie-AG

Im Herbst des Jahres 1950 beschloss die damals dem „Kulturbund“ zugehörige „Astronomische Arbeitsgemeinschaft“ den Bau einer Sternwarte auf dem Dach der Weimarer Friedrich-Schiller-Oberschule. Mit Hilfe von öffentlichen Mitteln konnte diese im Juli 1952 eingeweiht werden. Herzstück der Einrichtung ist ein 200 mm Newton-Reflektor mit einem parabolischen Spiegel. Das 450 kg schwere Instrument wurde unter der Aufsicht des Leiters der Sternwarte Apolda, Herrn Bartl, in Zusammenarbeit mit verschiedenen Thüringer Firmen montiert. Hans Joachim Gerstner, der damalige Leiter der AG Astronomie im Kulturbund, ermöglichte Schülern und interessierten Weimarer Bürgern den Blick zu Sonne, Mond, Sternen und Planeten. Seine Tätigkeit führte 1954 der Lehrer Gerhard Meier fort. Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft wurden vielfältige Beobachtungen durchgeführt und dokumentiert.

1990 übernahm unter Dr. Titus Marwinski der aus dem Kulturbund hervorgegangene „Sterngucker e.V.“ die Betreuung der Sternwarte, seit 1997 ist auch eine Schülerarbeitsgemeinschaft Astronomie aktiv. Dank der Unterstützung von Herrn Robert Senf, tätig als Medienwart an der Diesterweg - Schule, fanden zwischen 2006 und 2007 umfangreiche Wartungs-, Rekonstruktions- und Justierungsarbeiten am Teleskop statt. Wertvolle Hilfeleistungen übernahmen die Firmen „Feinwerktechnik Meiningen“ und die „Jenoptik GmbH“. In Zusammenarbeit zwischen Sterngucker e.V. und der Schüler - AG wurden in den letzten Jahren zahlreiche öffentliche Beobachtungsabende angeboten (Termine)

Die Astronomie-AG

Seit 1997 gibt es unter der Leitung des Astronomielehrers Uwe Schröter und in Zusammenarbeit mit dem „Sterngucker e.V.“ eine schulübergreifende Arbeitsgemeinschaft Astronomie. Wir treffen uns in der Regel Mittwochs um 18.30 Uhr in Raum 18 des Schiller-Gymnasiums. Die AG Astronomie ist offen für Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 aller Schularten, wir freuen uns über jeden Neueinsteiger. Mit Hilfe des Newton-Spiegelteleskops und mehrerer Telementor-Linsenfernrohre sind wir in der Lage, verschiedenste Objekte des Weltalls „ganz aus der Nähe“ zu beobachten.

       

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