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Dienstag, 21. November 2017, 12:39 Uhr

Von: TeilnehmerInnen des Projekts



Humboldt-und Schiller -Schülerinnen begegnen Franzosen und Polen

Wenn einer einer Reise tut, dann kann er viel erzählen: Jasmin aus der 10b des FSG sowie Friederike, nochmal Friederike und Lea aus dem 11. Jahrgang des Humboldtgymnasiums verbrachten gemeinsam eine Woche in Weimars Partnerstadt Blois. Den Rahmen für das trinationale Schülerprojekt bot wie schon in den letzten Jahren das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte. Nun haben die Teilnehmerinnen nicht nur von ihrer eigenen Reise viel zu erzählen, sondern sie haben auch Reisen und Begegnungen von Persönlichkeiten erdacht, die einst in und um Blois lebten. Gemeinsam mit Altersgenossen aus Blois und Krakau haben die vier die Spuren dieser Männer verfolgt, die aus Frankreich, aber auch aus Deutschland und Polen stammten, etwa Stéphane Hessel, König François Ier und Pierre Sudreau, der ehemalige Buchenwaldhäftling und Vater der Städtepartnerschaft seiner Stadt Blois mit Weimar. Klar, dass auch Schlösser eine Rolle spielen, wenn man an die Loire fährt: Das berühmte Chambord stand ebenso im Besichtigungsprogramm wie das Schloss des polnischen Adligen im Exil, Graf Branicki, in Montrésor. Als Ergebnis dieser Beschäftigung entstanden in der Maison de la BD in Blois Reisetagebücher, die von fiktiven Treffen jener Männer berichten. Frauen spielten bei diesem Thema keine Rolle, merkten die Schülerinnen kritisch an. Angesichts des intensiven Miteinanders entstanden schnell gute Kontakte innerhalb der Gruppe, gesprochen wurde überwiegend Französisch, aber auch Englisch. Spätestens beim Abschlussbowling war die Sprache dann egal. Am Ende der Woche stand auch die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum französischen Feiertag am 11. November, dem Tag des Waffenstillstands von 1918, mit einem Treffen mit dem Bürgermeister von Blois, Marc Gricourt. Im nächsten Jahr wird das Projekt im polnischen Krakau stattfinden.









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