DeutschEnglish

Sonntag, 19. November 2017, 20:13 Uhr

Von: Sarah Ritschel



Preisträger Klasse 5/6 und Schülerjury

Preisträger Klasse 7/8/9

Ludwig Lorenz, Matthias Phillip,

Justus Mörstedt

Am Dienstag, dem 7. 11. 2017 fand unser Rezitatorenwettstreit im Gewölbekeller der Stadtbibliothek statt.

„Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!“ war das diesjährige Thema.

 Viele Teilnehmer hatten Gedichte ausgewählt, die zum Denken anregten. 

Die Konkurrenz war stark und die Jury tat sich schwer mit der Entscheidung über die ersten Plätze,  aber sie hat ihre Aufgabe sehr gut gemacht. 

Während die TeilnehmerInnen der  5. und 6. Klassen ihre Gedichte vortrugen,  war alles noch sehr stimmungsvoll und ausgelassen. Die Kleinen freuten sich mächtig für die Gewinner und jubelten ihnen zu. Je älter die Schüler jedoch wurden, desto angespannter wurde die Stimmung und die Gedichte wurden immer emotionaler und nachdenklicher. Man merkte einen deutlichen qualitativen Unterschied. Die Gedichte bezogen sich auf die Liebe, die Unzufriedenheit mit der Welt, wie sie ist, auf die eigene buntere Welt, dass man einfach leben soll. Aber auch darauf, wie unperfekt einige sich finden, dass man nicht nur denken, sondern auch handeln soll und noch viele weitere Themen. 

Ein Gedicht ist mir besonders in Erinnerung geblieben, und zwar das Gedicht des Erstplatzierten der 10/11/12. Klassen.  Er arbeitete nicht wirklich mit richtigen Worten. Es war eher ein Gerangel aus zusammengesetzten Buchstaben, die irgendwie nach etwas klangen, aber auch irgendwie nicht. Er benutzte eher Mimik und Gestik, um seinen „Worten“ Ausdruck zu verleihen. Daraus konnte jeder seine eigene Geschichte heraushören,  nur aus der Betonung. Also braucht man nicht immer Worte, um zu wissen, was man wirklich braucht! Die eigene Fantasie reicht vollkommen aus. Man sollte sich also Zeit für sich nehmen, seine Gedanken laufen lassen, seine eigene Welt erschaffen und die reale Welt einfach mal ausschalten oder einfach leben, ohne sich an der Gesellschaft zu orientieren. Nur dann kann der Geist eines Menschen wirklich glücklich sein. Wie Schiller schon in seinem Gedicht „Hoffnung“ beschrieb. Der Mensch soll nicht nur hoffen, er solle auch selbst Dinge in die Hand nehmen. 

Herzlichen Glückwunsch allen GewinnerInnen, die wie jedes Jahr mit Büchergutscheinen prämiert wurden!

 

Klassenstufe 5/6

  1. Platz: Dennis Deobald
  2. Platz: Ulrike Bleul
  3. Platz: Laura Rödiger

 

Klassenstufe 7/8/9

  1. Platz: Samwel Müller
  2. Platz: Marlene Hansch
  3. Platz: Florian Becker

 

Klassenstufe 10/11/12

  1. Platz: Matthias Philipp
  2. Platz: Ludwig Lorenz
  3. Platz: Justus Mörstedt

 

 









<- Zurück zu: Aktuelle Nachrichten

       

Sitemap  |  Kontakt  |  Impressum