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Sonntag, 12. November 2017, 19:22 Uhr

Von: Dorothea Schlegel



Friedrich Schiller war ein Magier. Er zauberte Worte auf einfaches Papier. Jene Worte mit einem wundervollen Klang. Jene Worte, die uns schmeicheln. Nie immer nur fröhliche, nie immer nur traurige, aber immer diese bestimmten, über die wir nachdenken. So ist es doch gut, dass wir ihn heute nicht mehr fragen können, was er damit meinte. Denn, wenn wir wüssten, wie alles auf diesem Planeten funktioniert, wo wären dann unsere Träume hin?

Um den Dichter zu seinem 258. Geburtstag zu ehren, legten wir an seiner Statue feierlich einen Kranz aus Blüten nieder. Denn genauso, wie die Form des Kranzes die Unendlichkeit darstellt, wollten wir zeigen, dass seine Magie für immer in uns sein wird - für immer unter den Menschen. 

Als wir am 10. November  am Theaterplatz ankamen, stellten drei Schüler der Klasse 7a diese berühmte Persönlichkeit vor. Denn wir wissen viel über Schiller und darauf sind wir stolz. Zudem zitierte eine Schülerin der 12. Klasse einige seiner lateinischen Zeilen. Als krönendes Detail dieser Vorstellung Schillers trug ein Mädchen der Klasse 8a zwei seiner Werke perfekt und leidenschaftlich vor. Und es war, als würde der Regen für die Zeit, die sie sprach, aufhören. 

Bekanntlich ist am Geburtstag Schillers jedes Jahr schlechtes Wetter. Ohne darüber 

nachzudenken, sagen die meisten Menschen, es wäre Zufall. Aber wer weiß, vielleicht ist es auch eine Art Schicksal. So, wie ein Werk Schillers es schafft, in den Menschen eine Magie erblühen zu lassen, so schafft es auch der Regen, das Aussehen der Blumen kraftvoller zu machen. So, als wären die Blumen am Denkmal und die Magie in Schillers Schriften eine Hoffnung, die nur darauf wartet, von uns gesehen zu werden. 









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