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Montag, 21. Januar 2019, 18:25 Uhr

Von: Herrn Koch



Streulicht färbte den Mond rötlich

Kernschatten der Erde gut sichtbar

Am Parallaxenmodell

An unserem Setup

Diesmal war die Beobachtung der Mondfinsternis etwas für Frühaufsteher. Das Schauspiel begann um 4.33 Uhr (MEZ) mit dem Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde. Die frühe Morgenstunde und die Kälte (-10°C) konnten ein paar Schüler aus den Astrokursen und der Arbeitsgemeinschaft Astronomie allerdings nicht von einer Beobachtung in unserer Sternwarte abschrecken.

Etwa 20 Besucher und einige Pressevertreter sahen, wie der Mond um 5.41 Uhr komplett im Kernschatten verschwand. Ganz verschwunden war er aber nicht, da rotes Streulicht aus unserer Atmosphäre den Mond etwas aufhellte. 

Um 6.00 Uhr beteiligten wir uns wieder am internationalen Mondparallaxenprojekt zur Bestimmung der Mondentfernung. Dazu stehen wir mit Schulen aus Europa, Afrika, Nord- und Südamerika in Kontakt. 

Außerdem nahmen wir diesmal an einem Projekt aus Kalifornien teil, das aus den verschiedenen Mondaufnahmen Rückschlüsse auf den Verschmutzungsgrad unserer Atmosphäre ziehen will.

Ab 6.43 Uhr bewegte sich der Mond dann langsam wieder aus dem Kernschatten heraus, dann ging er während der ersten Unterrichtsstunde für uns unter...

Radio Top 40, MDR-Radio-Thüringen berichteten live aus unserer Sternwarte. Wer verschlafen hatte, konnte dann am Abend um 19.00 Uhr einen Bericht von unseren Beobachtungen im MDR-Thüringen-Journal sehen.









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