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Freitag, 23. Februar 2018, 14:28 Uhr

Von: Klasse 10a



Montag, 11.09.17 

Am 11.09. trafen wir uns 7:45 Uhr am Hermann- Brill-Platz, um auf Klassenfahrt zu fahren. Pünktlich 8 Uhr starteten wir die Reise nach Rügen. Unser Busfahrer war Herr Hackel, der uns bereits in vergangenen Jahren nach Cuxhafen und Bad-Schandau gefahren hatte. Die Fahrt dauerte acht Stunden. Unser Reisebus war geräumig und schön. Wir fuhren vorbei an Berlin, Rostock und Stralsund nach Prora, unterbrochen von einigen Staus und zwei größeren Pausen. Wir überquerten die neue Rügen-Brücke, die erbaut wurde, um den Verkehr über die alte Brücke zu entlasten. Dies gelingt in der Hauptsaison jedoch häufig immer noch nicht und es kommt zu  Engpässen. Rügen ist die größte Insel Deutschlands. Im Bus wurde Karten gespielt, Musik gehört und geschlafen. Als wir in der Jugendherberge ankamen, hatten wir Zeit, unsere Zimmer zu beziehen, bevor wir zum Abendessen gingen, welches von uns eher mittelmäßig eigenschätzt wurde. Anschließend machten wir einen Strandspaziergang in den Sonnenuntergang, unter der Führung von Herrn Etzhold, entlang der Anlage Prora, die 4 Kilometer lang ist und zur Zeit des Nationalsozialismus erbaut wurde. Nachdem die Sonne unterging, verschwanden wir in unseren Zimmern, um am nächsten Tag munter zum Frühsport mit Herrn Etzhold und Frau Kersten starten zu können.   

Ottilia Voigt, Clara Scholz 

Dienstag, 12.09.17  

Unser gemeinsamer Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück um kurz nach acht Uhr. Nachdem wir unsere Lunchpakete fertiggepackt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Bus, um nach Stralsund aufzubrechen. Eine halbe Stunde später parkte der Bus vor dem Ozeaneum in Stralsund. Zwei Stunden hatten wir nun Zeit, um uns in kleinen Gruppen in die Tiefen des Ozeans zu stürzen. Für uns alle war der Besuch im Museum ein sehr eindrucksvolles Erlebnis, und nicht das einzige an diesem Tag. Nachdem wir uns nach der Mittagspause auf den Weg zur Marienkirche gemacht hatten, hörten wir einen Vortrag von Adrian über die Norddeutsche Backsteingotik.  

Anschließend folgte ein Rundgang durch die Kirche mit einem herausfordernden Aufstieg zum Kirchturm. Nicht jeder hat die Aussichtsplattform erreicht. Von oben hatte man einen herrlichen Ausblick über die alte Hansestadt. Selbst Rügen war sehr gut zu erkennen.  

Anschließend hatten wir Freizeit bis zum späten Nachmittag. Wir fuhren mit dem Bus zurück nach Prora, hatten noch etwas Zeit bis zum Abendessen, in der wir zum Postkartenschreiben angehalten wurden. Herr Etzhold besteht beharrlich auf diese veraltete Kommunikationsmethode. Den Abend verbrachten wir am Strand. 

Mittwoch, 13.09.17 

Am Mittwoch dem 13.09.2017 wurden wir wie jeden Morgen pünktlich von unserem Schulleiter Herrn Etzhold zum täglichen Frühsport geweckt. An diesem Tag fiel dieser leider aufgrund eines auf 7.30Uhr vorgezogenen Frühstücks aus. Anschließend trafen wir uns alle am Bus wieder, um zur Tauchgondel in Sellin zu starten.  

Dort angekommen konnten wir bei einer Position von 3 Metern unterm Meeresspiegel junge Stichlinge und Ohrenquallen beobachten. Zudem sahen wir uns noch einen Dokumentarfilm über die Ostsee an.                                                                                                                                                                                                                                                                                            Nach dem Wiederauftauchen der Gondel gingen wir zurück zum Bus, wo wir noch ein paar Minuten auf unseren Busfahrer Wolfgang warteten, da wir eher als geplant zurück waren. Anschließend traten wir am „Tag des positiven Denkens“ bei starkem Regen und orkanartigen Windböen die Reise zum Kap Arkona, dem nördlichsten Punkt der Insel Rügen, an. Nachdem alle, bis auf die Lehrer, welche einen Regenschirm bei sich führten, wieder wie begossene Pudel im Bus saßen, fuhren wir zurück zur Jugendherberge. Dort angelangt hatten wir noch bis zur Nachtruhe um 22 Uhr Freizeit, mit Ausnahme des Abendessens, bei welchem alle froh waren, dass es wieder Fleisch gab, da am Vortag „Veggie Day“ war. 

Donnerstag, 14.09.17 

Der Tag begann für einige von uns schon um 7 Uhr mit dem alltäglichen Frühsport. Herr Etzhold und Frau Kersten gaben den Frühsportlern verschiedene Trainingsaufgaben vor. Danach ging es um 8 Uhr Richtung Frühstück, bei dem sich alle Schüler am frühen Morgen stärken konnten und sich mit Lunchpaketen eindeckten. Nach der Stärkung ging es zu Fuß ungefähr 20 Minuten zum NaturerbeZentrum Rügen. Wir bewegten uns auf dem 650 Meter langen und 4 bis 17 Meter hohen Baumwipfelpfad in Richtung eines 40 Meter hohen Aussichtsturmes, der einem Adlerhorst nachempfunden wurde.  

Von dort aus hatten wir einen schönen Ausblick auf Teile Rügens und über die Baumwipfel. Mit etwas Glück hätte man sogar die heimischen Seeadler auf ihren Ausflügen beobachten können, doch leider wurde uns der imposante Anblick der Adler verwehrt.  

Nach der schönen Aussicht ging es den ganzen Pfad, welcher eine Gesamtlänge von 1250 Metern besaß, wieder hinunter. Auf dem Weg hinunter ging es durch ein Museumskaufhaus, in dem man Snacks und Andenken, wie Postkarten und kleinere Gegenstände, erwerben konnte. Wir sammelten uns am Eingang des Naturerbe-Zentrums und schossen ein Gruppenfoto und traten danach den Rückweg an. Als wir die Jugendherberge erreichten, teilten uns Herr Etzhold, Frau Kersten und Frau Keller Möglichkeiten für unsere Nachmittagsgestaltung mit. Es bestand die Möglichkeit, mit Herrn Etzhold und Frau Keller nach Binz zu laufen und die Stadt zu besichtigen, Museen zu erkunden oder einen entspannten Nachmittag in der Jugendherberge zu verbringen. Am Abend begaben sich alle zum Abendbrot, bei dem es dieses Mal besseres Essen als an den vorherigen Tagen gab. Auf das Abendbrot folgten zwei Vorträge, welche wir uns in einem Versammlungsraum anhörten. Da uns die Vorträge alle sehr müde machten, begaben wir uns danach langsam auf unsere Zimmer und in unsere Betten. 

Julius Friedrich und Can Okur 

Freitag, 15.09.17 

Am Freitag dem 15.9.2017 beendeten wir unsere Klassenfahrt mit der Heimreise. Wir schafften es, pünktlich 9.00 Uhr im Bus zu sitzen, da wir die Zimmer schnell in Ordnung bringen konnten. Mit traurigen Gesichtern verließen wir unseren Erholungsort, das KdF Prora. Wir fuhren zunächst über die E251 durch Stralsund, bis wir bei der Auffahrt Stralsund auf die A20 Richtung Rostock auffuhren. Beim Kreuz Rostock wechselten wir die Autobahn von der A20 auf die A19. Nach dem Dreieck Wittstock fuhren wir weiter auf der A24 bis nach Berlin. Auf einem Parkplatz kurz vor Berlin trennten wir uns von Frau Kersten. Der Berliner Ring sollte uns als nächstes dienen, dem Zuhause näher zu kommen. Wir fuhren dort über die A10 bis zum Potsdamer Dreieck, wo wir abermals die Autobahn wechselten (von A10 zur A9). Über die A9 fuhren wir bis zum Hermsdorfer Kreuz, wo wir auf die finale Autobahn A4 Richtung Heimat auffuhren. Um ungefähr 17.30 kamen wir lobsingend über unseren Busfahrer am Hermann-Brill-Platz an. Jetzt hieß es Abschied nehmen und erholen. 

Eine ereignisreiche Woche lag nun hinter uns. 









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