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Donnerstag, 22. Februar 2018, 19:55 Uhr

Von: Justus Mörstedt



Ihr feigen, nichtsnutzigen, großmäuligen Luftschnapper! Abwendung durch Angst. Nichts weiter. Die Augen vor der Wahrheit verschließen, lächerlich! Das kann jeder. Habt ihr etwa Angst von der schwarz gekleideten Gestalt heimlich mit seiner Sense niedergemäht zu werden? Angsthasen! Wisst ihr überhaupt was es heißt zu sterben? Was es heißt mit dem Wissen zu leben, dass die eisige, wasserschneidende Klinge immer näher rückt, wisst ihr nicht und ihr wollt es auch nicht. Es gibt Kinder, die schon mit jungen Jahren damit zu kämpfen haben: Die nackte Wahrheit.

Um den Kindern und dessen Eltern Last von den Schultern zu nehmen, gründete sich das Kinderhospiz-Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz, welches sich selbst der Herausforderung stellt, Eltern und deren sterbenskranken Kindern beiseitezustehen. Eines der schwerwiegendsten Hindernisse die es zu überwinden geht, verbildlicht das Geld. In Thüringen findet in dieser Hinsicht keine finanzielle Unterstützung durch Krankenkassen oder dem Thüringer Haushalt statt. Lediglich einzelne Ministerien unterstützen unregelmäßig. Einziger Weg um dem Tod Stöckelschuhe aufzuzwingen, einen pinken Hut aufzusetzen, anstatt der Sense eine Plastikschaufel in die Hand zu drücken und ihm ein Blümchenkleid anzuziehen sind Geld-oder Sachspenden.

Neben dringendst nötigen Spendenaufrufen durch Rundfunk etc. sind einzelne Spendensammlungen von Engagierten einer der Lebensretter des Hospizes. So setzte sich unsere Sozialkundelehrerin Frau Becker, wie schon viele Jahre zuvor, erfolgreich für eine Spendenaktion an unserem FSG ein. Schließlich besuchte der als ehrenamtliches Vorstandsmitglied arbeitende Dr. Hans-Peter Ehrentraut am 16.02.18 den Sozi EA Kurs, um sich zu bedanken und zusammen mit einigen Schülern die Spende auszuzählen. 460,34 Euro konnte unsere Schule mit einem kurzfristigen Aufruf zum Spenden sammeln. Eine kleine Unterstützung für das Hospiz, aber eine große Geste! Darauf, dass derartige Aktionen in folgenden Jahren nicht an Aufmerksamkeit verlieren und auch der ein oder andere selbstfokusierte Schüler oder Lehrer die Augen öffnet um dem zu respektierenden Team des Hospizes und dessen Besuchern das Leben zu erleichtern.









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