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Dienstag, 18. November 2014, 15:50 Uhr

Von: Yanitsa Ganeva



Eine Exkursion nach Tiefurt klingt eigentlich gar nicht schlecht. Wenn es jedoch in die Kläranlage gehen soll, rümpft der eine oder andere, (oder beide) die Nase. Dass der Abwasserbetrieb nicht besonders glamourös ist, musste auch der Biologiekurs von Herr Merkel am 3.11.2014 feststellen.

Die Überwindung zahlte sich allerdings aus, denn bei dem Kläranlagenbesuch konnte man neben einigen Geruchseindrücken auch viel Neues erfahren. Eine kleine Wanderung rund um die Kläranlage und die verschiedenen Becken machte einem die echten Ausmaße des Ganzen, die man in einem Lehrfilm nicht begriffen hätte, erst richtig klar.

Auch das Vorurteil, dass Ableitung und Klärung heute selbstverständlich sind, wurde aufgelöst, denn es ist tatsächlich viel Verantwortung und Arbeit für Menschen und Mikroorganismen, unser Schmutzwasser wieder klar zu machen und damit für unsere Gesundheit und die Erhaltung der natürlichen Gewässer zu sorgen. Ständig werden Proben entnommen, Werte gemessen, Anlagen erneuert und Arbeitsweisen verbessert. Ein hohes Maß an Disziplin ist also von allen Mitarbeitern gefordert.

So wurde es trotz, oder gerade wegen, einiger Geruchserlebnisse besonderer Art eine interessante und aufschlussreiche Exkursion.

Ganz `stink`-langweilig war es also doch nicht.









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