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Donnerstag, 28. Juni 2018, 07:38 Uhr

Von: Luisa Ohme, Leona Vogel und Melissa Rödiger



Am Louvre in Paris

Im Spiegelsaal von Versailles

Bei der Unseco in Paris

Während der Projektarbeit in Buc

Unsere Schule hat seit vielen Jahren das Deutsch-Französische Gymnasium in Buc (Frankreich) zur Partnerschule. Alljährlich wird deshalb ein Schüleraustausch organisiert. Dieses Jahr fuhren wir (10 Schülerinnen, 2 Schüler, Frau Baumann und Herr Koch) für eine Woche im Juni zum Schüleraustausch in unser Gastland.

Am Samstag, dem 2.Juni, begann unsere Reise nach Buc, einer Kleinstadt in der Nähe von Paris. Wir trafen uns 5.30 Uhr am Busbahnhof in Weimar, wo wir uns von unseren Eltern verabschiedeten und in den gemieteten Reisebus stiegen. Erst hatten wir einige Bedenken, dass uns die dreizehnstündige Fahrt recht langweilig würde, aber wir verbrachten sie mit Musik hören, reden, lesen oder Filme anschauen.

Endlich,18.30 Uhr, erreichten wir dann unser Ziel. Wir wurden von unseren Austauschpartnern und deren Familien freudig empfangen und verbrachten den Abend und den nächsten Tag, da es ein Sonntag war, in den Familien. So hatten wir genügend Gelegenheit, uns nun real kennen zu lernen.

Am Montag besuchten wir mit unseren Austauschpartnern die erste und zweite Stunde in der Schule in Buc. Es war schon interessant, einmal französischen Unterricht zu erleben. Danach traf sich unsere gesamte Austauschgruppe zwei Stunden zur Erarbeitung eines gemeinsamen Projektes über die UNESCO, denn dies war der Ausgangspunkt für das aktuelle Thema, „ Weltkulturerbe- Patrimoine mondial“. Mittags aßen wir in der riesigen Kantine des Lycées. In den letzten beiden Schulstunden schauten wir noch einen Film über das Schloss Versailles an, welches wir am Mittwoch besuchen sollten, und arbeiteten an unseren Projektthemen. Danach fuhren wir mit unseren Corres per Schulbusse in unsere Zielorte.

Dienstag, den 5. Juni, trafen wir uns zusammen mit unseren französischen Austauschpartnern und den Lehrern in Versailles. Kurz vor 8 Uhr fuhren wir mit dem Zug(RER) nach Paris. Vom Bahnhof aus liefen wir durch den strömenden Regen zum UNESCO- Gebäude und sahen uns dort die verschiedenen Arten des UNESCO-Welterbes an (Musik, Rituale, Kleidung, Skulpturen, Bauwerke,…). Danach hörten wir interessante und spannende Vorträge verschiedener Wissenschaftler zum Thema „Verunreinigung der Meere durch Microplastik". Es waren auch noch viele weitere französische Klassen dabei, denn dieser Aktionstag wurde anlässlich des „Happy Oceans Day“ durchgeführt.

Nach anschließender Diskussion und Besichtigung der UNESCO-Einrichtung wurden wir von unserem Bus zum Eiffelturm gefahren. Nach mehreren  Sicherheitskontrollen und vielen, vielen Stufen waren wir dann oben, auf dem Wahrzeichen von Paris. Leider war das Wetter an diesem Tag sehr bewölkt und nebelig, sodass die Sicht über die gesamte Stadt sehr eingeschränkt war. Dennoch, von oben sah alles sehr klein aus und man konnte einige Sehenswürdigkeiten von Paris erkennen. Auch wenn man an einem sonnigen Tag eine bessere Aussicht gehabt hätte, war es ein eindrucksvolles Erlebnis.

Am Mittwochmorgen haben wir uns in Buc am LFA getroffen, um zusammen nach Versailles zu fahren. Nach langem Warten sind wir endlich in das berühmte Schloss Versailles hineingekommen. Darin war es voll gestopft mit noch anderen Besuchern, denn im Juni ist schon Hochsaison der Touristen, trotzdem haben die prunkvollen und majestätischen Säle, wie zum Beispiel der Spiegelsaal, eine sehr erhabene Stimmung hervorgerufen.

Später teilte sich unsere Gruppe, um entweder die Stadt Versailles oder den riesigen und märchenhaften Schlosspark zu besichtigen. Donnerstag starteten wir erneut zu einer Fahrt nach Paris. Dieses Mal besichtigten wir zusammen mit unseren Austauschschülern den Louvre. Die französischen Schüler hielten zu

selbst gewählten Kunstwerken interessante Vorträge. Der Louvre ist nicht nur wegen der vielen Gemälde und Plastiken, sondern auch wegen der Architektur des gigantischen Gebäudes sehr beeindruckend. Auch das wohl berühmteste Bild der Welt, die Mona Lisa, haben wir gesehen. Zum Schluss aßen wir noch unsere Lunch-Pakete im Schatten der großen Glaspyramide und fuhren mit dem Bus zurück nach Buc.

Der letzte Tag in Frankreich begann ,wie die meisten anderen Tage, mit dem Treffpunkt vor dem Deutsch-Französischen Gymnasium. Unser Bus brachte uns wieder nach Paris, diesmal zur Kathedrale Notre- Dame, denn sie gehört ebenfalls zum Weltkulturerbe. Wir verbrachten eine Stunde mit der Besichtigung dieser großen und wunderschön verzierten Bischofskirche. Besonders beeindruckend waren die riesigen Rosettenfenster. Anschließend unternahmen wir noch eine entspannte, aber auch interessante Bootstour auf der Seine durch Paris, auf der wir noch einmal viele Fotos schießen konnten.

Nun war die Woche in Frankreich schon verflogen und am Tag unserer Abreise, dem 9.Juni, trafen wir uns vor dem Lycée in Buc. Diesmal standen aber unsere Corres auch mit ihren Koffern am Bus. Wir verabschiedeten uns von unseren freundlichen Gastgebern und begannen dann zusammen mit unseren Austauschpartnern die lange Busfahrt zurück nach Weimar, denn die französischen Schüler sollten ihren Austausch gleich anschließend erleben.

Unsere französischen Freunde verbrachten zwei Wochen in Weimar, nahmen zum Teil am Unterricht teil oder absolvierten ein Berufspraktikum. An einigen Nachmittagen besichtigten sie mit uns viele Sehenswürdigkeiten in Weimar und Thüringen, sodass wir an unserem Projekt hier weiter arbeiteten. Ein gemeinsamer Theaterbesuch im DNT war für uns alle ein besonderes Erlebnis.

Abschließend können wir sagen, dass dieser Austausch für uns alle Beteiligte ein tolles Erlebnis war und wir viele schöne Eindrücke, aber auch hilfreiche Erfahrungen machen konnten. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen beteiligten Einrichtungen und den Lehrern bedanken, die durch ihre Organisation uns ein abwechslungsreiches Programm gestalteten. Unser Dank geht auch an das DFJW, welches uns auf finanzielle Art unterstützt, und an unsere Eltern, die bereit waren, uns diesen Austausch überhaupt zu ermöglichen.









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