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Sonntag, 10. Februar 2013, 13:37 Uhr

Von: Sylvia Platzdasch / Fotos: Lea Ortmann



Nach endlos erscheinenden 10 Stunden Fahrt  hatten wir den Ort erreicht, an dem unser Skilager stattfinden sollte: den Kammerhof in Angath im Brixental. Doch noch sollte sich dieser Tag nicht zum Ende neigen. Gleich nach der Ankunft ging es nach Itter, einem Nachbarort von Angath, wo sich ein Skiverleih befindet. Hier wurden dann noch eine knappe Stunde Skier, Stöcke und Helme anprobiert und ausgeliehen.

Am nächsten Tag erfolgte die Aufteilung in Skigruppen, je nach Können und danach ging es auf die Piste. Jeden Tag ging es erstmal mit einer Erwärmung und kleinen Spielen los.

Schon am Ende des ersten Tages konnte man die Fortschritte erkennen: Die Anfänger fuhren mehr oder weniger sicher den Babyhang hinunter, während die Fortgeschrittenen schon die roten Pisten unter die Skier genommen hatten. Natürlich blieben Stürze nicht aus, doch ernsthaft passiert ist niemandem etwas. Im Laufe der Woche wagten sich dann auch die Unerfahrenen auf blaue oder teilweise auch rote Pisten und meisterten unterschiedliche Talabfahrten.

Alle Fortgeschrittenen fuhren die schwarzen Pisten in atemberaubendem Tempo und kämpften sich durch Tiefschnee. Jedoch sind die relativ großen Anstrengungen des täglichen Skifahrens an den wenigsten vorbeigegangen. Müde Gesichter gehörten spätestens ab dem dritten Tag zum normalen Bild und auch unsere Lehrer waren nicht mehr so frisch wie am Anfang der Woche. Das Wetter machte es uns oft leicht, etwas zu lernen. Fast jeden Tag perfektes Ski-Wetter war unser Begleiter. Das riesige Ski-Gebiet konnte man nur als Könner wirklich komplett sehen, aber die meisten Attraktionen sahen auch die Anfänger. Wir haben z.B. einen Gipfel erklommen (ohne Gondel o.ä.) und hatten vom Gipfelkreuz eine 30 km weite Aussicht bis hin zu den Kitzbühler Alpen - einfach Wahnsinn!!

Doch natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Am Sonntagabend kam es zu einer Versteigerung von mehr oder weniger sinnvollen Gegenständen, wobei sich auch mancher Lehrer nicht zurückhielt.

Das Spaßbad in Wörgl, welches am Montagabend besucht wurde, wartete mit eine Doppel-Loopingrutsche auf uns, die jedoch nichts für schwache Nerven war. Mit Wellenbad, weiteren Rutschen und anderen kleineren Attraktionen wurde das Spaßbad zum Hammer und zur super Gelegenheit, um mit neuen Leuten etwas zu unternehmen.

Eine etwas andere Art von Kulturabend wurde am Dienstag von größeren Schülern des Goethegymnasiums präsentiert. Man stellte eine Bachelor-Show auf die Beine, wobei dieser Bachelor vom Publikum gewählt wurde und die Kandidatinnen gelost wurden und dann einige Aufgaben zu erfüllen hatten, z.B. Limbo-Tanzen oder als Finalspiel das Schminken mit der ungeschickteren Hand und ohne Spiegel.

Hauptattraktion waren ein Lehrer und ein Schüler, die in Biene-Maja-Kostüm mit Minirock bzw. als Bachelorkandidatin auftraten. Wirklich jeder hatte seinen Spaß, die Schüler und Lehrer, die die Aufgaben erfüllen durften und die, die “nur” im Publikum saßen. Am Mittwochabend sollte ursprünglich “der Singstar” stattfinden, doch da die Technik nicht mitspielte, fiel dieses Abendprogramm leider aus. Den letzten Abend verbrachten alle Reisenden bei einer Disko im Nachbarort. Diese ging bis kurz vor 24 Uhr und war eines der Highlights des Skilagers. Lehrer und Schüler tanzten gemeinsam bei moderner und Apres-Ski Musik.

Am Freitag fand ein Abschlusswettkampf statt, danach wurden alle ausgeliehenen Skier zurückgebracht und gegen 17 Uhr traten wir die Heimfahrt an. Alle kamen wohlbehalten wieder in Weimar an.

Das Ski-Lager war eine absolut empfehlenswerte Erfahrung, die ich mit jedem teilen möchte. Nächstes Jahr müssen wir leider für die nächsten 9. Klassen Platz machen, obwohl die meisten von uns sicher noch mal mitgefahren wären.









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