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Donnerstag, 15. März 2012, 20:55 Uhr

Von: Charlotte Walter



Workshop Fußball und Mathematik

Feuerwehr-Workshop

Prof. Zuse mit unseren Schülern im PC-Raum

Die Physikanten

Normalerweise ist das Schulleben eines der geordnetsten. Jede Woche die gleichen Stunden und auf den Fluren und in den Klassenzimmern immer wieder die selben Gesichter.

Doch genau diese Tatsachen machen Projekttage, wie den "Tag der Naturwissenschaften und der Mathematik" so spannend. 

Als man am Mittwoch in die Schule kam, präsentierte sich das Schulgebäude auf eine bisher unbekannte Weise. Überall waren Aufsteller und Wegweiser zu sehen und auch die Räume waren komplett auf den Kopf gestellt. Denn am Tag zuvor hatten alle Klassen und Kurse mitgeholfen, die Unterrichtsräume für die Vorträge einzurichten.

Der "Ausnahmezustand" zeigte sich weiterhin darin, dass man auf den Gängen immer wieder neue Gesichter sah.

Teilweise kreuzten richtig bekannt Persönlichkeiten, wie z.B. Herr Prof. Dr. Zuse, der Sohn des Computer-Entwicklers Konrad Zuse oder der Erfinder der Mp3-Datei, Prof. Brandenburg die Wege der Schülerinnen und Schüler.

Auch der "Unterricht" war völlig anders. In vielen Workshops wurde das praktisch umgesetzt, wofür in der Schule normalerweise nur die theoretischen Grundlagen gelehrt werden. So konnten beispielsweise Roboter programmiert und Elektromotoren gebaut werden. Außerdem konnten sich die Schülerinnen und Schüler Vorträge zu Themen anhören, die in der Schule häufig wegen nur knapp bemessener Zeit nicht ausführlich behandelt werden können oder ganz weggelassen werden müssen.

Viele Vorträge boten Themen an, die naturwissenschaftsübergreifend waren. So wurde im Votrag "Sind wir allein im Universum?" von Herrn Prof. Dr. Lesch nicht nur Wissen über die astronomischen Zusammenhänge vermittelt, sondern auch auf die Biologie dieses Themas eingegangen. In anderen Veranstaltungen konnten Schülerinnen und Schüler sich auf die Suche nach der Mathematik in der Kunst begeben oder Haushaltsreiniger zum Leuchten bringen.

Um die Wissenschaftlichkeit der Vorträge immer wieder aufzulockern, konnte von den Organisatoren realisiert werden, dass an diesem Tag alle Teilnehmer des Projekttages die Vorstellung der "Physikanten" sehen konnten. Diese interaktive Show der beiden witzigen und verschrobenen "Professoren" hob die Stimmung nochmals an und eröffnete augenzwinkernt einen weiteren Blick auf die Naturwissenschaften.

Große Begeisterung herrschte auch unter den Schülerinnen und Schülern, weil sie sich die Veranstaltungen, die sie an diesem Tag besuchen wollten, selbst auswählen durften. Die positive Folge davon fasste Herr Etzhold, unser Schulleiter, folgendermaßen sehr treffen zusammen: "In den Vorträgen (...) hätte man ein Streichholz fallen hören können!"

Außerdem nutzte unser Schulleiter die Gelegenheit, die die Pause der letzten "Physikanten-Show" für interessierte Eltern bot, um sich bei allen Unterstützern und Mitwirkenden zu bedanken. Besonderer Dank ging hierbei natürlich an die beiden Haupt-Organisatoren, Frau Triebel und Herr Koch, beide Lehrer am FSG, die während einer anderthalbjährigen Vorbereitungszeit diesen Projekttag auf die Beine gestellt hatten. Jede Schule kann sehr dankbar sein, solch engagierte Lehrerinnen und Lehrer zu haben, die es schaffen, ein so großes Vortragsprogramm zu organisieren, dessen Bandbreite an Themen in einem Artikel wie diesem noch nicht einmal ansatzweise vollständig beschrieben werden kann!

Hoffen wir, dass es in nicht allzu langer Zeit wieder einen "Tag der Naturwissenschaften und der Mathematik" gibt, um weiterhin neue Impulse im Schulalltag zu setzten und den normalen Unterricht auf neue Weise ergänzen zu können.

 

 

 









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