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Donnerstag, 22. November 2018, 10:52 Uhr

Von: Klasse 6a



Die Stadtralley

In Nordhausen angekommen machten wir eine sogenannte „Stadtralley“. Dabei liefen vier Gruppen durch die Stadt mit einer Karte, auf der Aufgaben und Hinweise standen. Der Sinn dieses Spiels war es, so gut wie möglich im Team zu agieren und viel über Nordhausen und seine Sehenswürdigkeiten herauszufinden. Es gab auch noch eine Zusatzaufgabe - Treppenkäfer finden. Das sind Käferfiguren aus Stein oder Metall, die überall in der Stadt an Treppenstehen.

„On the ropes“

Die SchülerInnen hatten viel Spaß bei diesem Teamspiel. Es gab insgesamt zwei Parts, einmal auf der Slackline und einmal auf dem Drahtseil. Es ging darum, balancieren zu üben. Für den Fall, dass jemand abrutscht und hinunter fällt, mussten immer Mitschüler mitlaufen und jederzeit bereit sein, ihn aufzufangen. Man konnte sich gegenseitig aufeinander abstützen, also die Herausforderung annehmen, einander zu vertrauen.

Der Rabensteiner Stollen

Mit der Harzer Schmalspurbahn fuhr die Klasse zum Rabensteiner Stollen, einem ehemaligen Bergwerk im südlichen Harzgebirge. Die SchülerInnen bekamen Helme und sind mit der Grubenbahn in den Stollen gefahren, in dem es kalt und feucht war. Zuerst durften wir mit einer Draisine fahren (einem vierrädrigen, zweisitzigen Fahrrad auf Schienen). Es konnten immer zwei Kinder (ein „Trampelknecht“ und ein „Lenker“) gemeinsam fahren. Danach ging es weiter in den Stollen hinein. Hierfür mussten hundert Meter Strecke in absoluter Dunkelheit gelaufen werden. Wir mussten uns an den Wänden entlang tasten, das war nicht ganz einfach und ganz schön gruselig. Am Ende kamen wir in einen Raum mit Werkzeugen und Maschinen. Der Steiger (Führer im Stollen) erklärte uns, wie früher gearbeitet wurde und wie Kohle entsteht. Dabei hörten wir auch den Lärm der mit Luftdruck betriebenen Abbauwerkzeuge. Zum Schluss bekamen wir ein Fläschchen original Rabensteiner Steinkohle. Zurückgefahren wurde mit einem Traditionszug mit Dampflok.

„Das verrückte Zahlenchaos“

Um das Gelände der Jugendherberge besser kennen zu lernen und um Spaß zu haben, wurde ein Gruppenspiel veranstaltet. Die SchülerInnen sollten dadurch auch lernen, besser im Team zu arbeiten. Es gab 50 Felder, 50 Kärtchen und es war sehr heiß. Wir mussten, in Gruppen aufgeteilt, würfeln, unsere Spielfigur bewegen und das passende Kärtchen auf dem Gelände suchen. Wenn wir es gefunden hatten, sollten wir ein Rätsel lösen. Am Ende suchten zwei Gruppen nach der gleichen „Lösung“. Die Frage war nämlich: „Kennst du mich, so freust du dich. Kennst du mich nicht, dann suche mich. Du findest mich ganz sicherlich“. Für die Siegergruppe (und alle anderen) gab es zum Schluss eine leckere Obstplatte.

Nachtwanderung im Park Hohenrode

Unsere Nachtwanderung führte uns durch Park Hohenrode, einem Gelände, in dem ungefähr 400 verschiedene Baumarten stehen. Der frühere Besitzer des Anwesens war der Tabakverkäufer Carl Kneiff, der mehrere Fabriken in Nordhausen besaß. Von dem Leiter der Führung bekamen wir mehrere Aufgaben, z.B. reichte er Gegenstände herum, die in völliger Dunkelheit hinter dem Rücken befühlt werden mussten. Es war dabei entscheidend, alle Gegenstände richtig zu erkennen und zu benennen. Danach führte ein längerer Weg zu einem großen Baum, dessen Rinde befühlt und die Baumart erkannt werden sollte. Es handelte sich um einen Korkbaum.

Batiken in der Jugendkunstschule

Batiken ist eine Art, T-Shirts, Schals u.A. zu färben. Dafür wurden uns mehrere Techniken gezeigt. Nachdem die Shirts verknotet oder mit Korken und Gummibändern gestaltet waren und in die Farbtöpfe gelegt wurden, gab es noch eine kleine interessante Führung durch die Kunstschule. Anschließend wurden die anfangs weißen T-Shirts zum Trocknen aufgehängt und uns am letzten Tag unserer Klassenfahrt in die Jugendherberge geliefert.









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