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Samstag, 12. November 2016, 16:24 Uhr

Von: Frau G. Schmidt



Weimar 

10. November 2016

10.00 Uhr

Auch in diesem Jahr versammelten sich einige Mitglieder des Schillervereins Weimar-Jena e.V. und Vertreter der Schulleitung und der Schülerschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasiums vor dem Goethe-Schiller-Denkmal auf dem Theaterplatz. Denn Schiller hätte heute seinen 257. Geburtstag und wie in jedem Jahr wollten wir Friedrich Schiller ehren.

Nachdem Tim, einer der Schülersprecher, unser Blumengesteck auf die Stufen des Denkmals gestellt hatte, hielt Herr Etzhold eine kurze Rede über den Namensgeber unserer Schule. Und dann trugen Lilith, Maja und Ludwig ihre Gedichte vor. Mit einem ausgezeichneten Vortrag brachten sie uns den Inhalt ihrer Gedichte näher. Dafür bekamen sie viel Beifall. 

Schade war, dass in diesem Jahr nur sehr wenige Besucher unserer Stadt die Vorträge hören konnten. Durch den Aufbau der Eisbahn waren das Denkmal und unsere Gruppe kaum zu sehen.

Hoffnung

Es reden und träumen die Menschen viel

von bessern künftigen Tagen;

nach einem glücklichen, goldenen Ziel

sieht man sie rennen und jagen.

Die Welt wird alt und wird wieder jung,

doch der Mensch hofft immer Verbesserung.

Die Hoffnung führt ihn ins Leben ein,

sie umflattert den fröhlichen Knaben,

den Jüngling locket ihr Zauberschein,

sie wird mit dem Greis nicht begraben;

denn beschließt er im Grabe den müden Lauf,

noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.

Es ist kein leerer, schmeichelnder Wahn,

erzeugt im Gehirne des Toren,

im Herzen kündet es laut sich an:

zu was Besserm sind wir geboren.

Und was die innere Stimme spricht,

das täuscht die hoffende Seele nicht.

Friedrich Schiller









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