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Donnerstag, 12. Mai 2016, 08:09 Uhr

Von: Michael Dimler



Die Inschenjöre waren da. Musiker, die nur vormittags Zahlenjongleure sind. Für das FSG haben sie mit ihrem Gastauftritt einen der Höhepunkte im Jubiläumsjahr gesetzt und dadurch die Spendensammlung für den „Schillerflügel“ unterstützt. 

Besonders beeindruckend war die Atmosphäre des Benefizkonzertes, die sich den ganzen Abend kontinuierlich änderte, aber immer famos war.

Es ging los am 15. April um 19.00 Uhr. Die Sonne schien flach über den Horizont und damit mitten durch die historischen bunten Glasfenster in die ehrwürdige Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums. Dies erzeugte ein angenehmes sommerliches und entspanntes Flair. Die Musiker waren durch das starke Gegenlicht kaum zu erkennen, sie wirkten wie gotthafte Gestalten aus einer anderen Welt. 

Doch eigentlich sind sie aus dieser Welt. Alle hauptberuflich am Fraunhoferinstitut, außer Herr „Max“ Merkel. Er ist ja bekanntlich Bio- und Sportlehrer am FSG. Beteiligt waren auch viele Schüler der Schule, beispielsweise Karoline und Luise Schleyer mit der zum Teil musikalischen Anmoderation, in die die Bandmitglieder nach und nach einstimmten.

Bei den verschiedenen Liedern erklangen Gitarren, Bässe, Rasseln, eine Geige, eine Querflöte, die harmonischen Töne der Mundharmonika und natürlich das wichtigste menschliche Instrument – die Stimme. 

Und so unbegrenzt wie die Möglichkeiten, die man mit der Stimme hat, sind die Freiheiten, die wir genießen und von denen wir manchmal träumen. Das Sinnbild dieser Freiheit ist Amerika und die Betonung lag deswegen unter anderem darauf. Die Lieder deckten ganz unterschiedliche Stimmungen ab, es ging von „Tears in Heaven“ über „Viva la Vida“ bis „Killing me softly“ und es gab den „Cupsong“, vorgetragen durch Schüler, die von Herr Alpermann dirigiert wurden.

Man fühlte sich in den Süden versetzt. Das lag einerseits an den Instrumenten und dem Licht, welches erst die Sonne lieferte und danach, als es dunkel wurde, durch die Scheinwerfer der Technik Jungs bereitgestellt wurde.

Zu dem Flair trugen auch das leckere Essen und der Wein bei, die man zugunsten des Flügels erwerben und genießen konnte.

Am Ende war es zwar dunkel in dieser Frühlingsnacht, aber irgendwie kam die Sonne ein bisschen wieder zurück – mit „Sunny“ und „Ain't no“ Sunshine. 

Mit diesem Konzert ist wieder ein Schritt getan, damit die Sonne auch für den Flügel bald wieder scheint und dieser Schüler und Lehrer beflügeln kann.

Fotos von Frau Rippke und Herrn Koch









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