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Freitag, 11. März 2016, 19:39 Uhr

Von: Michael Dimler



Reiner Schöne mit Herrn Etzhold

Chor mit den Damen aus der 10a

Julien und Agnes

Die Aula war gut gefüllt

3.085 € für den „Schillerflügel“ - das ist der große finanzielle Erfolg des Benefizkonzerts mit Reiner Schöne, den The New Old Faces und Chören des FSG. 

Doch dieser 6. März, ein Sonntagnachmittag, hatte noch viel mehr zu bieten. Die Sonne, die durch die Fenster auf der Westseite hereinschien, tauchte die ehrwürdige Aula unseres Friedrich-Schiller-Gymnasiums in ein oranges und hoffnungsvolles Licht. Die lockere Stimmung riss jeden der Anwesenden im vollbesetzten Saal mit. 

Zu Gast war Reiner Schöne, der einst unsere Schule besuchte. Er ist bekannt als Stimme von Optimus Prime aus dem Film Transformers und natürlich mit seinem Wirken in der Musik. Die Weimarer Band The New Old Faces, die zum Teil aus ehemaligen Absolventen des FSG besteht, versetzte die Zuhörer in die Zeit des Rock'n Roll zurück und unterstützte Reiner Schöne bei einigen Liedern. Aber auch die heutigen Lehrer und Schüler haben die musikalische Leistungsfähigkeit des Schillergymnasiums unterstrichen: der Chor unter Leitung von Frau Fauser überzeugte unter anderem als Background für Reiner Schöne. Robin Kersten begleitete den Chor auf dem Klavier. Auch Herr Marx mit seiner Klasse 10 unterhielten das Publikum. Außerdem waren Herr Merkel an der Mundharmonika und Herr Alpermann am Piano dabei. Der Beitrag aus der klassischen Musik - ein Italienisches Konzert von Bach vorgetragen von Elisabeth Siegesmund - soll nicht vergessen werden. 

Der Erfolg dieses Benefizkonzerts liegt bei vielen, doch einen besonderen Anteil daran trägt die amtierende Schülersprecherin Lea Ruth Ortmann. Sie brachte den Stein dieses Konzerts ins Rollen, organisierte die Teilnahme von Reiner Schöne und lieferte als Moderatorin eine grandiose Leistung ab. Leas Engagement für die Schule und den Schillerflügel wird man in den nächsten Jahren nicht vergessen, denn mit ihrem Prestigeprojekt, dem Flügel, schafft sie es unsere Schule voran zu bringen. Und da Lea dieses Jahr die Schule mit dem Abitur abschließt, können wir ihr nur zurufen: „Danke Lea!“. Lea stellte außerdem den Kontakt mit den Medien her, die dieses Benefizkonzert umfangreich ankündigten. 

Der Nachmittag wird auch in Erinnerung bleiben, weil das Damals und das Heute denkwürdig verglichen wurden. Reiner Schönes Statement ist: nach dem Zweiten Weltkrieg gab es 14 Millionen Flüchtlinge in einem kaputten Land, da werden 2 Millionen Flüchtlinge in einem stabilen ganzen Land doch machbar sein. Und auch die US-Waffenpolitik fand Erwähnung: Reiner Schöne, der jahrelang in den USA lebte, machte nämlich auch Bekanntschaft damit, wie zerstörerisch Waffen sein können. Sein Housekeeper hat sich während Schöne im Urlaub war, in dessen Schlafzimmer erschossen. 

Der Vergleich zwischen früher und heute wurde aber noch anders präsentiert, denn Reiner Schöne las aus seinem Buch über seine Geschichte vor, wie er einst hier in der Aula - am Rosenmontag 1957 - als Neuntklässler seine erste Musikererfahrung machte und dabei von einer begeistert jubelnden Menge umgeben war. 

Der Betrag für die Restaurierung des Flügels, der bis jetzt zusammengekommen ist, reicht leider noch nicht. Insgesamt werden circa 15.000 € an Spenden benötigt. Bisher sind ungefähr 8.000 € zusammengekommen: 3.085 € mit Reiner Schöne, ungefähr 1.000 € mit dem Ehepaar Sima und 4.000 €, die der Förderverein beitragen wird, der eine große, nicht nur finanzielle Stütze für das Projekt ist. Deshalb der Aufruf an alle, die der Bildung und vor allem der Musik im Schillergymnasium helfen wollen: Spenden Sie! Der Förderverein nimmt Spenden gern entgegen und um Reiner Schöne wiederzugeben: „Wir brauchen noch ein paar Unternehmen, die uns hier unterstützen können.“ 

Auch die Schulgemeinschaft ist eifrig dabei weiter Geld zu sammeln. Am 15. April wird das dritte Benefizkonzert mit der Band Inschenjöre stattfinden und denen die dieses Mal Reiner Schöne verpasst hat, sei gesagt: Er hat angekündigt im Herbst wiederzukommen und noch einmal für die Schule zu rocken. 

Insgesamt war es ein Grandioser Nachmittag; Erinnerungswürdig und Erfahrungsreich, sowohl für die Aktiven auf der Bühne als auch für alle Zuhörer. Und wir alle werden auch in nächster Zeit nicht ruhen „bis wir den Zaster zusammen haben.“ (Reiner Schöne)

Fotos: Frau Rippke









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