DeutschEnglish

Donnerstag, 29. Januar 2015, 14:41 Uhr

Von: Helene Neye



Aufgrund einiger Startschwierigkeiten erreichten wir die Hauptstadt mit ein paar Stunden Verspätung, weshalb der erste Punkt unseres Programms direkt ausfiel.  Nach einer ausreichenden Mittagspause im Bundesministerium für Verteidigung bekamen wir eine kurze Einführung in die Gedenkstätte Deutscher Wiederstand, die sich unter anderem durch eine im Boden eingelassene Schwelle kennzeichnet, die es zu überwinden gilt. Anschließend besichtigten wir das Bundeskanzleramt. Die Kanzlerin bekamen wir zwar nicht zu Gesicht, dafür vermittelte die Führung inklusive Videovorführung einen guten Überblick über die Strukturen der Bundesregierung.  

Während der nächsten zwei Tage besuchten wir in  Begleitung von Frau Keil und Herrn Engelbrecher den Bundesrat, den Bundestag und das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und die damit verbundene Ausstellung. Im Bundesrat nahmen wir an einem Rollenspiel teil, in welchem wir die Rollen der Politiker übernahmen und über einen Gesetzentwurf abstimmen konnten, während wir im Bundestag zusammen mit anderen Schülern einem Vortrag über die Arbeitsweise des Bundestags zuhörten. Dabei wurden uns nicht nur grundsätzliche Abläufe erklärt, sondern wir erfuhren auch einige interessante Details, wie zum Beispiel die Designidee, die hinter dem Bundestagsadler, welcher im übrigen so groß ist wie eine Zwei-Zimmer-Wohnung ist, steht. Anschließend hatten wir noch kurz Zeit, uns die berühmte Kuppel anzusehen und den Blick auf Berlin zu genießen. 

Der Besuch des Holocaust-Mahnmals war dagegen natürlich eine eher nachdenkliche Angelegenheit. Die Ausstellung, für welche wir letztendlich vielleicht nicht die Zeit eingeplant hatten, die sie verdient hätte, präsentierte nicht nur kalte Fakten, sondern zeigte an Hand von Briefausschnitten und den Geschichten einzelner Familien auch viele persönliche Schicksale. 

Letzter Programmpunkt der Fahrt war eine Präsentation über die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes. Dabei erfuhren wir, wie das Deutsche Rote Kreuz auf nationaler und internationaler Ebene arbeitet und konnten dem Mitarbeiter, der selbst in verschiedenen Krisengebieten gearbeitet hat, unsere Fragen stellen.

Am Abend des selben Tages erreichten wir Weimar, wo wir uns von Kapitänleutnant Christian Kotthoff verabschiedeten, welcher immer für Fragen offen war, uns mit Hintergrundinformationen zu den politischen Institutionen versorgte und maßgeblich zum reibungslosen Verlauf der Fahrt beigetragen hat.









<- Zurück zu: Nachrichtenarchiv

       

Sitemap  |  Kontakt  |  Impressum