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Samstag, 17. Januar 2015, 13:52 Uhr

Von: Schüler und Schülerinnen der Klasse 10A



Am 12.01.2015 war unsere Klasse 10A an der Uni in Jena, um einmal einen kleinen Einblick ins Uni-Leben zu bekommen. Jeder von uns besuchte zwei Vorlesungen.

Es folgen Eindrücke und Meinungen zu verschiedenen Vorlesungen:

Meine erste Vorlesung in Psychologie war unglaublich spannend gehalten. Da es eine Einführung in die Arbeit in einer Kinder- und Jugendpsychatrie war, konnte auch ich allem sehr gut folgen. Anschließend wurde über einzelne Fallbeispiele berichtet und es gab eine kurze Erklärung zu den Krankheiten ADHS und Autismus. Um zu meiner zweiten Vorlesung in den Erziehungswissenschaften zu kommen, musste ich erst einmal ein ganzes Stück durch Jena spazieren, bis ich den Hörsaal endlich gefunden hatte. Auch wenn das Thema anfangs sehr spannend schien, konnte ich nach einer Weile schon nicht mehr ganz folgen, da viele Begriffe genutzt wurden, mit denen ich wenig anfangen konnte. Zuerst wurde über die Folgen, Vor- und Nachteile der Beschulung von behinderten Kindern in Regelschulen und deren Auswirkung auf das Kind geredet. Im zweiten Drittel der Vorlesung wurde das Thema Sozialisation ein wenig angeschnitten. Im Großen und Ganzen war es ein spannender Tag gewesen, der mir persönlich gut weitergeholfen hat, mich zu orientieren, wie es nach der Schule weitergehen soll. Ich würde so eine Möglichkeit jederzeit noch einmal ergreifen und ich empfehle das Projekt der nächsten Klassenstufe.

Unsere zweite Vorlesung handelte von der Lasertechnik. Diese war ansprechender als die erste und in einer vertrauteren schulähnlichen Art. Im Nachhinein wurde schnell klar, warum das so war. Die vermeintliche Vorlesung war ein Seminar. Uns fehlten nur ein paar Vorkenntnisse, sonst hätten wir noch mehr verstanden.

Nach der ersten Vorlesung wechselten wir das Universitätsgebäude, um die zweite Vorlesung zu besuchen, welche sich in meinem Fall mit Anatomie beschäftigte. Zuerst luden einige Studenten mittels parodierter Lieder zum „Medizinerball“ ein, danach hörten wir von einem Professor für Kardiologie etwas über den Bau des Herzens. Trotz vieler Fachbegriffe konnte ich der Vorlesung gut folgen.

Auch die Atmosphäre war anders: Es war wesentlich entspannter und der Professor hielt einen Vortrag und  beantwortete Fragen, während es einem in der restlichen Zeit selbst überlassen war, was man und wie man mitschreibt.

Der Tag hat einen kleinen Einblick in das Uni-Leben gegeben. Rückblickend kann man sagen, dass Uni wie Schule ist, nur mit mehr Leuten und dass sich keiner für einen interessiert und dass ich nicht Chemie studieren werde.

Beide Vorträge hatten dennoch einen hohen Informationsgehalt, doch 1 ½ Stunden jemandem zuzuhören, ist man als Schüler nicht gewohnt, weswegen spätestens nach einer Stunde im Hörsaal die Konzentration deutlich abnimmt.

Insgesamt fand ich den Besuch der Universität Jena hilfreich, da ich mir z. B. einen Überblick über den Ablauf von Vorlesungen machen konnte.

Herzlichen Dank an unsere Beratungslehrerin Frau Holz und an Frau Faik, Bildungskoordinatorin und Projektmitarbeiterin im Bildungszentrum Weimar bei der Tibor EDV-Consulting GmbH Thüringen, die die Schüler und Schülerinnen auf diesen Projekttag vorbereitet haben und alles organisiert haben.









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