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Freitag, 05. September 2014, 15:50 Uhr

Von: Paula Mörstedt und Pia Hölbing



Im Rahmen der Sommerschule 2014 zum Thema „Der Laser: Ein universelles Werkzeug erobert die Welt“ der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Beutenberg-Campus e.V. verbrachten drei Schülerinnen unseres Gymnasiums, Sophie Vent (10c), Paula Mörstedt (10c) und Pia-Luise Hölbing (A 15/2), vom 07. - 11. Juli 2014 eine Woche in Jena.

Am Montag startete das Programm mit wissenschaftlichen Vorträgen über den „Femtosekundenlaser in der refraktiven Hornhautchirurgie“ von Prof. Dr, Kathleen Kunert, „Ultrakurze Laserpulse – neue Möglichkeiten für hochpräzise Mikrostrukturierung“ von Prof. Dr. Stefan Nolte und „Biophotonik – Laserlicht für die Gesundheit“ von Prof. Dr. Jürgen Popp. Mit fortgeschrittener Zeit sank die Konzentration zwar merklich, aber weghören wollten wir auch nicht, denn alle Vorträge waren ziemlich interessant.

Am darauffolgenden Tag mussten wir unsere eigenen Schülervorträge im Hörsaal am Beutenberg halten. Vorgestellt wurden Seminarfacharbeiten, „Jugend forscht“-Projekte und verschiedene Themen die die Schüler schlichtweg interessierten. Nachmittags besichtigten wir einige Firmen und außeruniversitäre Forschungsinstitute wie Analytik Jena oder Jenoptik. Der Abendvortrag „Was ist Licht? Von der klassischen Optik zu Quantenoptik“ von Prof. Dr. Christian Spielmann fand bei nahezu allen Teilnehmern großen Anklang, da dieser einerseits sehr gut gehalten wurde und andererseits noch einmal einige Grundlagen klärte, die für das Thema Laser wichtig waren.

Danach schauten wir in einem Hörsaal des IAAC’s , dem Institut für Anorganische und Analytische Chemie das WM-Halbfinale von Deutschland gegen Brasilien und feierten den grandiosen Sieg. Am Mittwoch, den 09.07.2014 besichtigten wir das Bergwerk Merkers, in dem wir 800m unter der Erde eine Lasershow geboten bekamen und die Welt unter Tage ein bisschen näher kennen lernten. Der Mittwochabend war frei von anderen Programmpunkten, sodass hier genug Zeit blieb ein bisschen Jena zu erkunden und Zeit mit den Anderen zu verbringen.

Donnerstag konnte man verschiedene Universitätsinstitute besuchen, beispielsweise das Institut für Physikalische Chemie in dem man mithilfe der Raman-Spektroskopie, also quasi einem „Laser-Mikroskop“ Bakterienproben untersuchte. Dabei kam es manchmal zu falschen Mikroskopeinstellungen, sodass einige Bakterien zur Belustigung aller „gegrillt“ wurden. Im Schülerlabor konnten wir nachmittags selber einige chemische Experimente durchführen.

Für den ganzen Tag wurde die 53-köpfige Truppe der Sommerschule in 6 Gruppen unterteilt. Eine der Gruppen, die am Nachmittag das Otto Schott Institut für Glaschemie besuchten, hatte ein ganz besonderes Erlebnis, als während des extremen Unwetters ein Blitz in das Institut einschlug. Es ist jedoch zum Glück niemandem etwas passiert.

Abends besuchten wir das Planetarium und sahen uns „Pink Floyd Reloaded“ an. Die Meinungen über das Programm gingen weit auseinander, die einen fanden es langweilig und schliefen vor Erschöpfung und Desinteresse ein, während die anderen gebannt den Animationen und der Musik folgten.

An unserem letzten gemeinsamen Tag, dem Freitag, war ein Besuch der Imaginata ein Abschluss der gelungenen Art. Wir erlebten auf spielerische Art und Weise viele naturwissenschaftliche Phänomene und genossen noch einmal die letzte Zeit mit der ganzen Gruppe.

Die Sommerschule 2014 hat uns viele neue Dinge über die Naturwissenschaften allgemein und den Laser speziell gelehrt und wir konnten auch einige Dinge für unsere Zukunft mitnehmen. Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass wir in der Woche mit vielen netten Leuten zusammen waren, die viel dazu beigetragen haben, dass es uns gefallen hat.

Wir, Sophie, Paula und Pia-Luise, können jedem naturwissenschaftlich interessiertem Schüler empfehlen sich nächstes Jahr für ein ähnliches Projekt der Sommerschule zu bewerben, denn es war zwar teilweise ziemlich anstrengend, jedoch letztendlich eine wirklich gute Erfahrung.









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