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Mittwoch, 16. Juli 2014, 08:25 Uhr

Von: Schüler und Schülerinnen der 9a



Montag, der 30. Juni

Alle versammelten sich pünktlich am Treffpunkt und wir fuhren mit dem Zug nach Dresden bzw. zur Jugendherberge in Radebeul. Nach der Ankunft verteilten wir uns erstmal auf die Zimmer und richteten uns ein. Später wanderten wir dann zusammen mit dem Leiter der Herberge auf die Radebeuler Weinberge, von denen man eine fantastische Aussicht genießen konnte. Unterwegs fing es dann an zu regnen, was uns aber nicht störte. Wir hatten sogar Glück, denn als wir zurück in der Herberge waren, begann es heftig zu hageln, richtige Eisbrocken (ca. 1-3cm Durchmesser) fielen vom Himmel. Den Abend ließen wir dann mit dem WM Achtelfinale Deutschland gegen Algerien ausklingen.

Dienstag, der 1. Juli

Am 2. Tag unserer Klassenfahrt begaben wir uns auf eine Tour durch den historischen Teil der Stadt Dresden, wobei einige der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten besichtigt und durch einen Kurzvortrag vorgestellt wurden. Am Ende konnten wir auf den Turm der Frauenkirche steigen. Der Ausblick über die Stadt ist beeindruckend, für Leute mit Höhenangst aber nicht geeignet. Nach einer ausgedehnten Mittagspause schloss sich ein Besuch im Verkehrsmuseum an. Dort konnte man den Werdegang des Automobils sowie diverser Verkehrsmittel der Luft- und Schifffahrt verfolgen. Nach anfänglichem Murren über den Museumsbesuch weckten die alten Fahrzeuge bei vielen von uns größeres Interesse, so dass es ein spannender und lehrreicher Nachmittag wurde. Am Ende des Tages hatten wir einen guten Überblick über die Geschichte Dresdens und über das, was es dort Interessantes zu entdecken gibt. So kehrten wir erschöpft in unsere Herberge zurück.

PS.: Einen guten Überblick über die Geschäfte hatten wir aber auch schon!

Mittwoch, der 2. Juli

Der Mittwoch stand zuerst im Zeichen des Automobils. Wir besuchten die Gläserne Manufaktur, wo der Phaethon, der CC und der Bentley Flying Spur hergestellt werden. Ein Hauch von Exklusivität umwehte uns während der Führung. Und so probierten wir anschließend in der Volkswagen Lounge in den ausgestellten Autos alles aus, was möglich war. Mit Kennermiene schauten wir in den Motorraum, probierten die Sitze und die Technik aus.

Nach dem Mittagessen wurde es für uns historisch. Das historische Grüne Gewölbe stand auf dem Plan. Wir bewunderten viele Kunstschätze, wie zum Beispiel den Kirschkern mit 185 eingeschnitzten Gesichtern oder den Hofstaat des Großmoguls oder die Korallen verzierte Daphne.

Ca. 200 m von unserer Jugendherberge entfernt befindet sich ein großes Sportzentrum mit Schwimmbad, Fitnessbereich und Bowlingbahn. Nach dem Abendbrot hatten wir 3 Bowlingbahnen gemietet, um uns sportlich zu betätigen. Die meisten von uns zeigten vollen Einsatz beim Bowlen, doch nach gut einer Stunde ließen die Kräfte bei vielen merklich nach, so dass wir wieder in die Jugendherberge gingen oder zu Kaufland, um die Chips-Vorräte aufzufüllen. Nun reichte die Kraft auch wieder, um bis 23 Uhr Volleyball zu spielen.

Donnerstag, 3. Juli

Die Dresdner Innenstadt versprach auch am letzten Tag der Stadtbesichtigung noch einiges zu bieten. Nach der alltäglichen S-Bahnfahrt und einer längeren Tour per Straßenbahn durch das Zentrum und über die Elbe stand zuerst eine Fahrt mit der historischen Standseilbahn auf dem Plan. Auf dem Weg zur Bergstation durchliefen wir eines der schönsten älteren Villenviertel Dresdens, den Weißen Hirsch. Am Ziel angekommen, ging es mit der Standseilbahn an vielen imposanten „Privatschlössern“ die Hänge des Elbtals hinunter.

Die Schwebebahn, eine seit 1901 in Betrieb genommene Bergbahn, erreichten wir nach einem kurzen Fußmarsch. Zwar dauerte die Fahrt nicht lange, jedoch konnte man einen einmaligen Ausblick genießen, welcher lediglich von dem von der Dachterrasse der Bergstation übertroffen wurde. Die Talfahrt verzögerte sich etwas, wodurch ein erstaunlicher Vorteil entstand. Ein junger redegewandter Einheimischer kam auf die spontane Idee, uns alles über die gut sichtbaren Stadtteile Dresdens zu erzählen, was der Reiseführer nicht preisgab. Eine bessere Darbietung über das gesamte Stadtgebiet hätte man wohl kaum bekommen können. Mit der Schwebebahn wieder im Tal angekommen, liefen wir über das „Blaue Wunder“, die berühmte Dresdner Elbbrücke, in Richtung des Deutschen Hygienemuseums.

Alle haben sich sehr auf den Besuch des bekannten Museums gefreut. Es gab sehr viel rund um das Thema Mensch und Krankheiten zu sehen. Es gab Ausstellungsstücke, die man nur betrachten konnte, jedoch gab es auch welche zum Selbst-Ausprobieren. Man erfuhr viel Wissenswertes und Interessantes, teilweise auch weniger appetitliche Fakten. Man konnte Gesichter mit verschiedenen Formen von Hautkrankheiten sehen, welche nicht so schön aussahen. Alle waren sehr wissbegierig und interessiert.

Wie so häufig verstrich die Zeit zu schnell, um sich alles ausführlich anzuschauen. So ging es zwei Stunden später schon wieder zurück zum Hauptbahnhof.

Am Abend erzählte uns Paula von ihrer Australienfahrt. Dazu zeigte sie uns viele Fotos und erzählte interessante Geschichten. Später setzten wir uns zum Schwatzen auf der Wiese zusammen, um die Erlebnisse der Woche noch einmal Revue passieren zu lassen.

Freitag, der 4. Juli

Nach dem Frühstück und dem Aufräumen der Zimmer fuhren wir wieder mit S-Bahn und Regionalbahnen nach Weimar zurück.









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