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Donnerstag, 27. März 2014, 21:11 Uhr

Von: Carsten Blume



Bei Bekanntgabe des Termins unserer diesjährigen Projektwoche bedurfte es schon einiger Kühnheit, sich für eine Woche Rad fahren im März zu entscheiden. In deutlicher Erinnerung hatte ich, dass ich im letzten Jahr, nämlich nach der ersten Osterferienwoche am 31.03.2013, bei herrlichstem, knackigem Winterwetter mit -7°C in Oberhof Ski gelaufen bin. Das wären wohl nicht so ideale Bedingungen für uns Radler gewesen. Ganz anders also in diesem Jahr, wobei zu befürchten war, dass das schöne Wetter der letzten vierzehn Tage das Sonnenreservoir vielleicht geleert hätte. Kurzum, am Montag und Dienstag hatten wir angenehmes Radfahrwetter, am heutigen Mittwoch kam etwas Regen einer kurzen Etappe entgegen, sodass wir morgen bei von den Wetterfröschen versprochenen 20°C die Königsetappe in Angriff nehmen wollen.

Montag, 17.03.2014 – Max Röder

Am ersten Tag der Projektwoche trafen wir uns um 09.00 Uhr am Goethe-Gartenhaus. Nach einer kurzen Belehrung und Einweisung fuhren wir auf dem Ilmtal- Radwanderweg in Richtung Mellingen. Über Lehnstedt, Hammerstedt und Kapellendorf erreichten wir unsere Pausenstation Apolda. Unser ständiger Begleiter, der Wind, verließ uns auch auf der Rückfahrt über Oßmamnnstedt und Kromsdorf zurück nach Weimar nicht. Einigen wurde dieser zu viel, doch dann haben wir uns gegenseitig geschoben, und so erreichten wir nach knapp über 40 Kilometern wieder unseren Heimatort.

Dienstag, 18.03.2014 – Paula Schneider

Am zweiten Tag unserer PROWO trafen wir uns zur selben Zeit am selben Ort wie tags zuvor. Dieses Mal stand eine Fahrradtour über Mellingen bis auf den Kötsch und wieder zurück nach Weimar, mit einer kleinen Pause in Bad Berka, an. Doch schon während wir die erste Hälfte des Weges bestritten, machten wir mehrere Pausen, da wir neue Kraft für den immerwährenden Anstieg gewinnen wollten. So hielten wir z.B. hinter Mechelroda an einem See oder später am Carolinenturm. Nach fast zwei Stunden hatten wir Bad Berka erreicht, wo wir eine halbe Stunde pausierten und es dann hieß: „Auf, auf, nach Hause!“, was mit viel Freude und Zustimmung aufgenommen wurde. Im Gegensatz zum Montag passierten uns heute einige Pannen und Unfälle, die aber zum Glück meist glimpflich ausgingen. Etwas Positives hatte die letzte Panne dann doch, da wir direkt vor BURGERKING warten mussten, dass ein platter Reifen wieder fahrtüchtig gemacht wird.

Donnerstag, 20.03.2014 – Lukas Klähn

Cross Country – Die Königsetappe
Am Donnerstag dem 20.3.2014 stand für die Projektgruppe Cross Country die Königsetappe auf dem Plan. Die Tour startete 8:00 Uhr bei bestem Radwetter am Goethe-Gartenhaus. Dem Ilmradwanderweg folgten wir erst einmal bis nach Mellingen. Weiter ging es auf ruhiger Landstraße über Magdala, Bucha und eine schöne Bergabfahrt durch mehrere kleine Dörfer direkt nach Jena. Während unserer zügigen Stadtdurchquerung sprang uns das eine oder andere sehenswerte Gebäude ins Auge, z.B. die berühmte „Keksrolle“. Hinter Porstendorf fuhren wir über die größte Insel Thüringens, die Rabeninsel, nach Golmsdorf. Wir hatten den Saaleradwanderweg erreicht und folgten ihm von nun an bis Großheringen. Einen interessanten Zwischenstopp bildete die Pause am Boots Camp Döbritschen, wo man individuell die Fischtreppe Döbritschen besichtigen konnte. Das sonniger werdende Wetter munterte die Stimmung weiter auf. An der Mündung der Ilm in die Saale in Großheringen trafen wir wieder auf den altbekannten Ilmradwanderweg. Uns erwartete eine abwechslungsreiche Etappe durch dir Kurstadt Bad Sulza, vorbei an den Weinbergen des Ilmtals. Schließlich trafen wir an der historischen Mühle Eberstedt mit unserer zweiten Radgruppe zusammen. Diese hatte den direkten Weg genommen und so am Ende „nur“ 70 km auf dem Tacho stehen. Wir gönnten uns nun gemeinsam das zweite Mal eine Pause. Mittlerweile waren alle erschöpft und freuten sich über die Rast und ein kleines mitgebrachtes Picknick. Frisch gestärkt genossen wir die letzten Kilometer über Oßmannstedt und Kromsdorf zurück nach Weimar. Eine erlebnisreiche, aber auch anspruchsvolle 100 km lange (Tor-)Tour endete für alle ohne größere Blessuren.

Donnerstag, 20.03.2014 – Marcel Herrmann

Am Donnerstag, dem 20. 03. 2014, trafen wir uns um 9.00 Uhr am Goethe-Gartenhaus. Die Radtour führte uns, übrigens bei schönstem Wetter, entlang des Ilm-Radwegs über Tiefurt, Kromsdorf, Oßmannstedt bis zur Mühle in Eberstedt. Dort machten wir eine ausgiebige Pause und warteten auf den anderen Teil unserer Gruppe, welcher eine längere Etappe gefahren war. Gemeinsam traten wir dann die Rückfahrt nach Weimar an.

Freitag, 21.03.2014 – Moritz Taubmann

Am Freitag wurde nun alles mit einer fast 40km langen Radtour abgeschlossen. Mit beginn des sonnigen Wetters trafen wir uns an der Asbachhalle und fuhren über Tröbsdorf, Hopfgarten, Ottstedt, Buchenwald und Schöndorf zurück nach Weimar. Diese Radtour war ein krönender Abschluss für das Radprojekt und hat hoffentlich allen gefallen.


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