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Sonntag, 26. Januar 2014, 12:18 Uhr

Von: Raik Dahms



Am 23.01 waren die beiden Klassen 10B und 10D vom SKATING-Projekt aus gemeinsam in Jena.

Im Vorfeld dieses Tages hatte sich jeder Schüler in zwei Vorlesungen seiner Wahl eingetragen, um dann an ihnen teilzunehmen.

Nachdem wir mit dem Zug in Jena angekommen sind, führte uns Frau Bonnard, die Leiterin des SKATING-Projektes, zu den ersten Vorlesungen.

Meine erste Vorlesung war im Bereich der Philosophie. Es ging um Skepsis und wie einzelne Skeptiker im Laufe der Zeit sich die Welt erklärt haben. Die Vorlesung an sich war an einigen Stellen etwas schwer zu durchschauen, dies lag nicht zuletzt daran, dass wir eine Vorlesung besucht haben, die mitten im Stoff des Ganzen war. Das muss ich leider auch kritisieren, denn man hat sehr deutlich bemerkt, dass einem selber der Stoff fehlte.

Zu den jeweils zweiten Vorlesungen mussten wir alleine laufen, dies war am Anfang etwas chaotisch, da sich niemand so recht gut auskannte. Im Endeffekt haben aber alle ihre Vorlesung gefunden.

Ich war bei einer Vorlesung über Kommunikationswissenschaft. Man sagte uns, dass diese Vorlesung viel mit Statistiken und Tabellen zu tun habe und dementsprechend war die Erwartung aller Mitstreiter an diese Vorlesung eher schlecht. Doch zu unserer Überraschung war es weit besser als erwartet, denn der Lehrer hat den Stoff gut rübergebracht und wir haben ein Teil der Thematik erwischt, in dem keine Tabellen und großartigen Statistiken vorkamen. Wir haben über Befragungsmethoden, deren Auswertung und die Vermeidung von Störfaktoren gesprochen. Wir hatten viele Beispiele und die unterschiedlichsten Möglichkeiten, die richtigen Versuchspersonen zu finden, besprochen.

In beiden Kursen wurden ich und meine jeweiligen Mitstreiter begrüßt, indem der Dozent darauf aufmerksam machte, dass wir Schüler da sind und alle Studenten sich zu uns drehten. Beide Male war das für uns alle etwas komisch, weil man zum einen nicht damit rechnet und zum andren in einem Vorlesungssaal viel mehr Leute sitzen als in einer Klasse.

Zurück zum Bahnhof mussten wir ebenfalls alleine laufen, dies war aber kein Problem, da wir ja wussten, wo wir herkamen. Am Bahnhof angekommen mussten wir alle erstmal feiern, weil einer unserer Klassenkameraden schon einen Zug früher gefahren ist, weil er dachte, wir wären in diesem Zug. Selbst Frau Holz, welche ebenfalls mit war, hat sich weggeschmissen vor Lachen.

Ich denke, dass der Tag für alle interessant war und uns einen Einblick gegeben hat, was uns in ein paar Jahren erwartet, falls wir ein Studium anstreben.









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