DeutschEnglish

Freitag, 20. Juli 2012, 11:23 Uhr

Von: Carola Gensler



Am Montag, dem 09.07.2012, um 8 Uhr war es endlich soweit: Die Klassenfahrt unserer Klasse 9A nach Bremerhaven sollte beginnen. Nachdem wir eine 10. Klasse in Aschersleben abgeholt hatten, kamen wir nach 8 stündiger Fahrt in unserem Havenhostel an. Die Zimmer waren schnell bezogen, also machten wir am Abend noch eine kleine – 2 Stunden - Tour durch den Hafen.

Am nächsten Tag ging es schon am Vormittag in kurzen Hosen zur Nordseeküste, wo eine Wattwanderung auf dem Plan stand. Es war sehr interessant, zu erfahren wie viele Arten dort wie leben und worauf man achten muss, um nicht vom Wasser eingeschlossen zu werden.

Besonderen Spaß hatten wir, als es darum ging, möglichst viel Schlamm den anderen an die Beine zu schmieren und sich bis über die Knie im Watt einzugraben. Am Nachmittag wurde uns von einem älteren Herrn mit  liebenswerten Plattdütsch der Hafen näher gebracht.

Die Bildung sollte auch weiterhin nicht zu kurz kommen, also besichtigten wir am Mittwoch das Auswandererhaus inklusive der neuen Einwandererausstellung. Dieses Erlebnismuseum hat allen gut gefallen, da einzelne Schicksale, die Lebensbedingungen auf Schiffen verschiedener Auswanderungszeiten und auch die Ankunft auf Ellis Island nebst Einwanderungstest anschaulich vermittelt wurden. Danach verabredeten wir uns vor dem „Zoo am Meer“. Der ist zwar klein, aber fein. Und auch wenn er eher an eine jüngere Zielgruppe gerichtet ist, sind die Robben, Pinguine, Minifischotter, Wasch- und Eisbären doch immer wieder süß.

Den Donnerstag wollten wir dem Klimahaus widmen. Hier kann man alles rund ums Klima und den Klimaschutz erfahren und viele Experimente zu den einzelnen Elementen durchführen. Den Höhepunkt bildet eine Reise auf dem 8. Längengrad. Man kann Kühe melken in der Schweiz, die Welt aus der Perspektive eines Insektes sehen in Italien, schwitzen in Afrika, frieren in der Antarktis und  Unterwasserwelten sehen in Samoa. Anschließend ging es noch für ein paar Wasserratten ins Schwimmbad.

Die Abende verbrachten wir meist mit mehrstündigem Fußballspiel. Am Freitag traten wir dann leider schon wieder die Heimreise an.

Ein besonderer Dank geht an Herrn Hochstein, der uns begleitete und so bei den sportlichen Aktivitäten zum Gelingen unserer tollen Klassenfahrt beigetragen  hat.









<- Zurück zu: Nachrichtenarchiv

       

Sitemap  |  Kontakt  |  Impressum