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Mittwoch, 26. Januar 2011, 07:18 Uhr

Von: Matthias Lauer



Suchbild:findt Alwin!

Wilder Kaiser

Gruppe

Unter einer Skifreizeit stellt man sich Rumflitzen auf der Piste, Germknödel, Tiramisu und Wiener Schnitzel in der Berghütte und jede Menge Aprés-Ski-Hits vor. Und wer so etwas bei unserer Skifreizeit erwartet … der liegt gar nicht so falsch.
Vom 15. bis 21. Januar erlebten wir eine wirklich fröhliche Zeit. Zusammen mit Schülern aus dem Goethe- und Humboldt-Gymnasium und der berufsbildenden Schule ging es nach Österreich, wo wir jeden Tag von früh morgens bis in den Nachmittag hinein Ski fuhren. Vom Schiller Gymnasium waren nur acht Leute dabei. Man hätte erwartet, dass es Probleme und Streit zwischen den Schulen geben würde, aber die Schüler verstanden sich überraschend gut. Allerdings kann man eine leichte Konkurrenz zwischen den Schulen nicht leugnen. Das bemerkte man vor allem bei einer Art „Kulturabend“, einem der vielen unterhaltsamen Abende, die wir zusammen verbrachten. An diesem Abend wurde eine Castingshow unter dem Titel „Österreich sucht die Superschule“ vorgeführt. Jede Schule musste etwas beitragen, am besten eignete sich dazu natürlich ein Vorsingen. Am Ende würde die Jury, die auch aus Schülern bestand, abstimmen, wer die „Superschule“ würde. Nun waren wir vom Schiller in einer schwierigen Situation: Erstmal waren wir in der Unterzahl (das Goethe-Gymnasium konnte mit mehr als 15 Leuten aufwarten!), dazu kam noch, dass zwei von uns krank waren, einer in der Jury saß und ein weiterer keine Lust hatte, mitzumachen, wodurch wir nur noch zu viert waren, außerdem war das Goethe-Gymnasium mit einem Gitarristen ausgestatte, welcher ihre Beiträge noch verbessern würde. Uns stand eine schwere Niederlage, eine peinliche Blamage und der Verlust der Ehre des Schiller-Gymnasiums ins Haus. Doch es sollte anders kommen. Wir wählten als Lied „Yellow Submarine“ von den Beatles aus, doch da wir merkten, dass wir mit einem einfachen, steifen Liedbeitrag nichts erreichen würden, beschlossen wir, mitten im Lied das Spongebob-Schwammkopf-Thema anzustimmen. Der Überraschungseffekt wirkte. Unter den vielen weiteren Beiträgen der anderen Schulen (u. a. „Wonderwall“ vom Goethe-Gymnasium, „Das Lied der Schlümpfe“ vom Humboldt-Gymnasium und eine humorvolle Aschenputtel-Inszenierung der berufsbildenden Schule) stachen wir mit einem zusätzlichen Erlkönig-Vortrag weit genug heraus, um zu gewinnen. Wir hatten es geschafft.
So fröhlich und humorvoll verliefen viele Tage in dieser Woche. Bei dem traditionellen Bergfest (Dem Fest, was nach der ersten Hälfte der Fahrt gefeiert wird) spielten wir „Herzblatt“ ein Spiel, bei dem Einer oder Eine einen neuen Beziehungspartner sucht und drei Kandidatinnen/Kandidaten zur Auswahl hat, deren Identität er/sie aber nicht kennt. Den Kandidaten werden Fragen gestellt, die diese beantworten müssen. Anhand ihrer Antworten entscheidet der/die Suchende, mit welcher/welchem der Kandidatinnen/Kandidaten er zusammen kommen wird. Da auch die Lehrer in dieses Spiel mit einbezogen wurden, wurde der gesamte Abend ein Riesenspaß.
Und was wäre eine Skifahrt, ohne eine Aprés-Ski-Party? In der Disco im Ort spielten nicht nur die beliebtesten Hits von heute, sondern auch das Beste aus den 70ern. Daher wurde jeder Geschmack getroffen.
Es war unvermeidbar, dass wir am Ende noch mal unser Können unter Beweis stellen mussten…und zwar bei einem Slalomrennen. Jeder einzelne Mitfahrer fuhr auf Zeit die eigens dafür aufgestellte Slalomstrecke runter. Das war die abschließende Fahrt, denn danach mussten wir auch schon unsere Sachen packen und uns auf die Heimfahrt machen.
Diese Skifahrt war eine Erfahrung, an die man sich gern erinnert, ob man nun noch nie vorher auf Skiern stand oder schon viel Erfahrung gehabt hatte. Da auch unsere Betreuer wussten, was sie taten, konnten wir alle etwas lernen. Eine schöne Woche also und...
hoffentlich auf ein neues Skilager!









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