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Mittwoch, 27. Januar 2010, 14:48 Uhr

Von: W. Eichhorn


> Sebastian Hammer herausragender Turnierspieler <

Die Handball-Jungen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums zogen zum Regionalfinale Handball, am 26.1.10 in Apolda, mit den Mädchen der handballstarken Schule gleich: Je ein Sieg und ein zweiter Platz im Regionalfinale D, womit sich wie in den Vorjahren zweimal Teams des Friedrich-Schiller-Gymnasiums zum Thüringer Landefinale Handball qualifizieren konnten. Dennoch waren die Jungen des FSG nicht ganz zufrieden. Neun Teams waren in Apolda am Start, was für den rührigen Organisator bedeutete, dass nur einmal 15 Minuten gespielt werden konnte. Das produzierte knappe Resultate.


Die Handball-Jungen des FSGs

Nicht jedoch für die Schiller-Schüler in der WK III: Mit drei hohen Siegen in drei Spielen qualifizierten sich die Jungen der 7. und 8. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Weimar souverän für das Thüringer Landesfinale, am 13.03.2010 in Eisenach. Die Schiller-Schüler starteten mit einem klaren 12:4 gegen den späteren Turnier-Zweiten, die Jungen von der W.-Seelenbinder-RS Apolda. Es folgte zwei ebenso souveräne Siege gegen das Gymnasium „Am Lindenberg“ Ilmenau (12:2) und gegen die „Edith-Stein“-Schule Erfurt (13:4). Das WK-III-Turnier verlief ziemlich einseitig. Keines der gegnerischen Teams hatte den Schiller-Schülern annähernd etwas entgegenzusetzen. In einer sehr harmonischen, berauschenden Angriffshandball vortragenden Mannschaft ragte vor allem der Spielmacher Sebastian Hammer (im Bild vorne links) auf der Rückraum-Mitte-Position heraus, der 14 Tore warf und mindestens ebenso oft mit finalen Pässen an seine Mannschaftskameraden glänzte. Vor allem seine trickreichen Zuspiele und Tore rissen die Zuschauer und die eigene Bank zu Begeisterungsbekundungen hin. Weiter glänzten in der Siegermannschaft mit je 7 Treffern der schnelle Toni Haberland und der wurfstarke Friedrich Gerstenhauer sowie der reaktionsschnelle Torwart Jonathan Polster, der nach seiner eigenen Aussage nur bedauerte, nicht mehr gefordert worden zu sein. Das für das Landesfinale qualifizierte Team des Schiller-Gymnasiums wurde komplettiert durch Florian Rang, Edwin Georg Jansig (je 3 Tore), Georg-Friedrich Bahr (2), den abwehrstarken Hannes Boden (1) sowie Niklas Staniszewski und Ferdinand Schneider.

In der WK II belegten die Jungen des FSG Platz zwei unter fünf Teams:
Damit blieb man – trotz großen Kampes – unter den eigenen Erwartungen, die Jungen hatten eigentlich davon geträumt, sich noch einmal zum Bundesfinale qualifizieren zu können, wie vor zwei Jahren in der WK III. Gewichtiges stand dem leider im Wege: Der absolute Spielmacher des Teams, Auswahlspieler Maximilian Remde, musste sich leider krank melden, der Motivator und Abwehrorganisator Alexander Ritz konnte verletzungsbedingt nicht spielen. Zudem bekam man im ersten Spiel gegen die Bergschule Apolda die Allmacht eines Heimschiedsrichters zu spüren… In Schulwettkämpfen eigentlich ein Unding. Sportlehrer Walter Eichhorn hatte alle Hände voll zu tun, seine empörten Jungen zu beruhigen. In der Fremde muss man eben viel besser sein als der Gegner. Und eigne Fehlen gab es natürlich auch… Nach dem 6:8-Einstieg gegen die Bergschule Apolda fuhren die Schiller-Schüler nur noch Siege ein: 12:7 gegen das Gymnasium Arnstadt, 13:3 gegen die „Edith-Stein“-Schule Erfurt und 7:6 gegen den späteren Turnier-Sieger Gymnasium Fridericianum Rudolstadt. Da Apolda gegen Rudolstadt erwartungsgemäß verlor, standen am Ende drei Mannschaften mit 6:2 punktgleich: 1. Rudolstadt (+18 Tore), 2. Schiller-Gymnasium Weimar (+14 Tore), 3. Bergschule Apolda (+11 Tore). Die Jungen des Gymnasiums Arnstadt und der Edith-Stein-Schule Erfurt belegten abgeschlagen die Plätze 4 und 5. Beim nie aufgebenden sympathischen Team des Schiller-Gymnasiums Weimar ragten Richard Niemann, Felix Hölbing, Maximilian Hecht und Philippos Thönes heraus.









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