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Donnerstag, 30. Oktober 2008, 08:12 Uhr

Von: Mechthild Herzog



Unsere jungen Astronomen

Max und Brian, unsere Radioastronomen

Ein paar Schüler des FSG bevölkern am frühen Mittwochabend die erste Reihe des Physikraumes, sehen gespannt zu Herrn Koch, der an der Tafel die Laufbahn eines Kometen skizziert – und nebenbei lächelnd über Michel aus Lönneberga und den alten Glauben, Kometen wären Unglücksboten, berichtet. Es ist eine lustige – wenn auch recht kleine – Gruppe, etwa 12-13 Leute (wenn alle da sind), so Herr Koch. Grundbegriffe der Astronomie werden erklärt und wild aufgestellte Hypothesen – was die Schüler irgendwo mal gehört haben – bestätigt oder entkräftet. Und das passiert keinesfalls in Form trockenen Unterrichts, nein: Es wird viel gelacht und gescherzt, wobei der Kontakt zur ernsthaften Stoffergründung aber nie ganz verloren geht.

Eine Stunde nach den „Kleinen“, nämlich 18:30 Uhr, kommen die älteren Mitglieder der Astro-AG, Schüler und Schülerinnen ab der 9. Klasse, etwa 20 Leute – und zwar nicht nur vom FSG, sondern auch von der Waldorfschule und dem Goethegymnasium. Sie teilen sich in zwei Gruppen: Jene, die erst relativ neu sind, erhalten von Herrn Schröter von der Freien Waldorfschule Weimar – der die AG vor ein paar Jahren ins Leben gerufen hat – eine Grundeinführung in die Astronomie, während die eingesesseneren Mitglieder sich in verschiedene Projekte aufteilen, so etwa zu den Themen Astrofotografie, Spektroskopie, Radioastronomie oder der Sonne, welche von Herrn Schröter, Herrn Koch oder Schülern betreut werden, die sich in einer Jahres- bzw. Seminarfacharbeit mit dem entsprechenden Thema auseinandergesetzt haben.  Darüber hinaus, so erläuterte Herr Schröter, bestehe aber auch die Möglichkeit für weitere, noch nicht in Angriff genommene Projekte; man könne darüber auch eine Jahres- oder Seminarfacharbeit verfassen.

Sowohl Ältere als auch Jüngere gehen, wenn es sich vom Wetter her anbietet, zur Sternwarte auf dem Dach des FSG, es wird also nicht nur trocken-theoretisch gearbeitet, sondern beobachtet und ausprobiert, was immer in den Möglichkeiten der Schule liegt.

Insgesamt ist die Astro-AG, sowohl die jüngere als auch die ältere Gruppe, offen für Interessierte aus ganz Weimar (wie sowohl Herr Schröter als auch Herr Koch betonten). Wer zu einer der Gruppen dazu stoßen möchte, melde sich einfach bei Herrn Koch oder komme mittwochs um 17:30 Uhr (für die Jüngeren, also bis 9. Klasse) bzw. 18:30 Uhr in den Physikraum (R.18) des FSG.









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