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Sonntag, 15. September 2019, 08:34 Uhr

Von: Herrn Merkel



Am Mittwoch, dem04.09.2019 fuhr die Klasse 9A zum Seniorenheim „Martin Luther“ nach Erfurt. Dort erfolge eine kurze Einweisung und die Einteilung der Schüler in 3 Gruppen.

Einige Reflexionen…

Clemens Baumert, Gruppe1 MUSIK:

Im obersten Geschoss angekommen, haben wir zunächst die Möbel für das Programm “Eine musikalische Wanderung“ umgestellt. Im Anschluss haben wirden pflegebedürftigen Menschen geholfen, in das vorgesehene Zimmer für die musikalischen Darbietungen zu gehen. Das Programm begann mit einem Geburtstagslied für eine anwesende Frau, die auch von Demenzbetroffen war. Trotz dieser schweren Krankheit und ihren starken Symptomen wurden alle Patienten im Saal immer aktiver in ihren Handlungen und sangen ohne Liedbücher mit. Einige Lieder, deren Texte und Melodien uns unbekannt waren, kannten die Erkrankten stattdessen, erinnerten sich also an früheres Musizieren und sangen mit, so gut sie konnten. Nach ca. zehn Liedern kam das Programm zum Ende. Wir stellten die Stühle und Tische zurück, halfen den Älteren bei ihrem Weg zurück in den Wohnbereich. Für uns alle waren diese Momente und Eindrücke nicht nur eine Zeit des Nachdenkens, über das, was noch in unserer, aber auch in deren Zukunft geschehen mag, sondern auch eine Zeit der Freude, des Mit- und Glücksgefühls.

Farell Pilz: Gruppe 2 WG „Bismarckturm“:

Dort wurde mit an Demenz erkrankten und älteren Menschen ein Spiel namens „Vertellekes“ gespielt. Bei dem Spiel gibt es keine Gewinner oder Verlierer. Es soll zum Erinnern, Singen, Lachen und Nachdenken anregen und wir sollten mit den Bewohnern ins Gespräch kommen. Es war ein sehr informativer Tag.

Sophia Boehden: Gruppe 3„Bewegung“:

Gemeinsam mit einigen Mitschülern war ich in dieser Gruppe. Schon als wir auf der Etage ankamen wurden wir herzlich von begrüßt. Gemeinsam mit Frau Haubeiß gingen wir zu den Bewohnern die in einem Sitzkreis warteten. Wir begannen mit einigen Übungen wie Armkreisen und Strecken, nach einem kleinen Fußballspiel mit einem sehr weichen Ball, wiederholten wir alte Sprichwörter und unterhielten uns über Lieblingsblumen. Beendet wurde diese interessante Erfahrung, mit einem Ballon auf einem Schwungtuch.

Es für uns alle ein sehr lehrreicher und angenehmer Tag.

„Gefühle werden gefühlt und daher nicht dement, sondern ein Leben lang wahr genommen.“

Danke an Herrn KARL und alle Pflegekräfte!









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