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Donnerstag, 28. Januar 2016, 18:04 Uhr

Von: Herrn Merkel



Langweilige Busfahrten, Eisplatten unter Skiern und zu strenge Regeln sind doch wirklich Schnee von gestern. Das wurde uns im Skilager 2016 in der Woche vom 16.01.-22.01.16 klar. Schließlich hatten wir nicht ohne Grund das Glück mit Busfahrer Frank, Apres-Ski-Hits trällernd, durch die Skigebiete des „Wilden Kaisers“ zu kurven. Auch der Hennersberger Hof, unsere Unterkunft, staunte nicht schlecht, als 41 motivierte, skibegeisterte und hungrige Schüler des FSG Weimar, Goethe-Gymnasiums und der Bertuchschule Weimar -manchmal außer Rand und Band- durch Türen, Zimmer und den Aufenthaltsraum tigerten. Auch fürsorgliche Lehrer, die täglich jeden bei Stürzen unter dem Schnee wieder ausgruben, bewiesen, was ein solches Skilager wirklich bedeutet.

Nun soll es endlich um sonnenbeschienene Berglandschaften, wackelige Tiefschneefahrten und schaukelnde Sesselliftfahrten gehen. Da natürlich nicht jeder Schüler diese Hürden ohne Probleme meisterte, wurden wir in vier Gruppen eingeteilt: Die Anfänger, welche voller Eifer die ersten Skiversuche starteten und die darauffolgenden Anfänger Plus, die Stockeinsatz und Hoch-Tief-Bewegungen an den Tag zu legen lernten. Fortgeschrittene Skifahrer konnten darauf aufbauen und steilere Hänge hinunter sausen, gefolgt von der Fortgeschrittenen Plus Gruppe, die man nach dem Morgen nur noch auf Waldstrecken oder im Tiefschnee erahnen konnte.

Abends, nach einem auslaugenden Skitag, kamen dann alle Schüler zusammen, um ein drei-Gänge-Menü zu genießen. Dadurch waren wir am Dienstagabend gestärkt, sodass wir in das Schwimmbad aufbrechen konnten, welches uns nach dem freien Fall in der weltweit ersten Doppel-Looping- Rutsche nicht nur ein Armbändchen, sondern auch einen Adrenalinkick einbrachte, den wir noch am nächsten Tag spürten. Diesen stellte nach der ganztägigen Skiaction auch die Partymaus bereit, sodass den Körper auch mal andere Bewegungen, wie das Tanzen bis in die Nacht, überkamen.

Nichtsdestotrotz blieb uns nichts anderes übrig, als am Morgen, wenn auch schleppend, aufzustehen, in der Gondel den Berg hochzufahren, die Skier anzuschnallen und sich dem kalten Wind bei freier Fahrt hinzugeben. Das Programm für diesen Abend überließen die Lehrer uns Schülern, was zu lustigen Ratespielen in Teamwork führte. Doch die Freude hielt nicht ewig, denn schon begann der letzte Tag des Skifahrens, der nach kurzer Erwärmung einen Skiwettkampf in Parcoursform mit sich brachte. Alle Schüler absolvierten diesen ohne Sturz, mit Siegern, die später in der Unterkunft geehrt wurden.

Gerade neue Freunde gefunden, traten wir auch schon klatschend, singend und dankbar die Rückfahrt an. Und somit an alle Skifahrer, Lehrer und Leser ein kräftiges „Ski Heil“, wie Busfahrer Frank rufen würde.    

Emily Wilfurth und Gina Bartl, 9A

P.S.: von Herrn Merkel…: Die meisten Skiwütigen sind recht schnell im Bus heimwärts eingeschlafen; so viel Höhenmeter strengen eben an!









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