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Donnerstag, 08. Mai 2014, 21:17 Uhr

Von: Text: Frau Dr. Schrocht / Bilder: Herr Koch



Backup@school heißt es für die beiden Kurse des Wahlpflichtfachs Mediengestaltung in der Woche vom 5. bis 9. Mai. Das Rahmenprogramm des Backup-Festivals bietet den Schülern des Friedrich-Schiller-Gymnasiums schon zum dritten Mal die Möglichkeit, betreut von Tutoren der Bauhaus-Universität sich als Mediengestalter zu versuchen.

In sechs Workshops lernen die 30 Schüler verschiedene Bereiche der Medienproduktion kennen. Dazu gehört die Arbeit in einem Fernsehstudio. Wo müssen die Kameras stehen, damit kein Achsensprung passiert? Wie muss das Bild für Schuss und Gegenschuss eingerichtet werden, damit sich die Gesprächspartner auf dem Bildschirm auch ansehen? Wie wird eine Gesprächsrunde richtig ausgeleuchtet? Diese Fragen werden im Studio 1 behandelt und jeder Schüler hat die Möglichkeit, sich an der Kamera oder als Beleuchter auszuprobieren.

Der Workshop Dokumentation beginnt bereits am ersten Tag mit den Aufnahmen für den „Making of“ – Film. Aufgabe dieser Gruppe ist es, die Arbeit der Workshops zu dokumentieren. Deshalb sind die Gruppenmitglieder in der ersten Wochenhälfte von Workshop zu Workshop unterwegs, in der zweiten Hälfte heißt es, am Schnittplatz die Mengen von Material in eine gefällige Form zu bringen.

Auch der Workshop Zeichentrick arbeitet die ganze Woche in der gleichen Besetzung. Neben Übungssequenzen zeichnet jeder Schüler etwa 40 Bilder, die eine Filmsequenz von 5 Sekunden ergeben. Damit sich diese Sequenzen zu einem Zeichentrickfilm zusammenfügen lassen, beginnt und endet jede Sequenz mit einem Kreis.

Die Teilnehmer der übrigen vier Workshops wechseln von Dienstag bis Freitag täglich, so dass jeder sich einmal daran versuchen kann, einen Trickfilm mit der Stopp-Motion- Methode herzustellen, mit Hilfe von Blender und After Effects den Rahmen der Realität zu sprengen, mit einer selbst gebastelten Lochkamera ein Objekt aufzunehmen und das Foto selbst in einer Dunkelkammer zu entwickeln. Computerbasierte Animation und der Ursprung der Fotografie – so breit ist das Programm der Projektwoche gefächert.

Die Arbeitsbedingungen sind ausgezeichnet, die Schüler arbeiten mit der gleichen Technik, die auch den Studenten zur Verfügung steht. Individuelle Anleitung ist gewährleistet, weil sich ein Tutor um maximal fünf Schüler kümmert.

Und so können wir gespannt sein auf die Ergebnisse, die – so ist es geplant – in der letzten Schulwoche im Lichthaus präsentiert werden.









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