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Dienstag, 17. Dezember 2013, 17:22 Uhr

Von: Herrn Rau



Das Weihnachtslied „Stille Nacht“ kennt wohl jeder, aber was ist ein Loop und wie kommen Loop und Lied zusammen?

Wikipedia sagt: „Ein Loop bezeichnet ein zeitlich begrenztes Klangereignis, das üblicherweise mit technischen Mitteln wiederholt wiedergegeben wird.“ Das kann nützlich sein, wenn ein Chorleiter es beispielweise zeitlich nicht mehr schafft, ein Arrangement für das Weihnachtskonzert mit seinem Chor einzustudieren. Mit einer „Loop Station“ kann er allein den Chor quasi „ersetzen“. Zunächst nimmt er mit der Loop Station den ersten Loop auf. Die Bass-Stimme, also die tiefste von allen, eignet sich gut für den Anfang, weil sie das harmonische Fundament darstellt, auf welchem die anderen Stimmen aufbauen. Mit dem ersten Ton wird die Aufnahme gestartet. Der erste Loop ist der wichtigste, weil durch ihn auch das Tempo festgelegt wird. Am Ende der ersten Strophe wird die Aufnahme beendet und damit die Gesamtlänge des Loops festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Bassstimme solange wiederholt, bis der Loop manuell angehalten wird. Da die anderen Stimmen gleichzeitig mit der Bassstimme erklingen sollen, werden nun „Overdubs“ aufgenommen. Der erste Loop wird also abgespielt und gleichzeitig ein neuer Loop aufgenommen, der genauso lang ist wie der erste. Jedesmal wenn der erste Loop wieder von vorn abgespielt wird, beginnt auch die Aufnahme eines neuen Overdubs, bis auch diese Aufnahme beendet wird. Der Loop und alle aufgenommenen Overdubs werden nun gleichzeitig abgespielt und solange wiederholt, bis die Loop Station gestoppt wird.

Der „Stille Nacht“-Loop, bestehend aus Bass-Loop, Alt- und Tenor-Overdub, wurde drei Strophen wiederholt und das Publikum sang dazu die Melodie bzw. Sopranstimme von „Stille Nacht“.

Hier geht es zum Mitschnitt (Aufnahme: FSG-Medienteam)

Wer die HD-Version (721 MB!!) möchte, kann sie hier herunterladen.









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