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Montag, 24. Dezember 2012, 08:29 Uhr

Von: Clara Sophie Rogowski, Klasse 8C



Das mag stimmen, greift aber im Fall der Inszenierung von "Hänsel und Gretel" am Deutschen Nationaltheater Weimar (DNT) zu kurz. Engelbert Humperdincks berühmte Märchenoper wurde am 23. Dezember 1893 unter der Leitung von Richard Strauss in Weimar uraufgeführt und gehört seitdem zum Repertoir des DNT.

Die diesjährige Umsetzung des knapp 119 Jahre alten Stückes war, so wie man es vom DNT gewohnt ist, kreativ ausgearbeitet und keine Sekunde langweilig. Im Mittelpunkt der Oper steht in Weimar eindeutig der Kinderchor, in dem auch Marthe und Marie aus unserer Klasse singen. Durch den Chor erwächst die Geschichte um die Geschwister in ihrer vollen Größe. Durch witzige Einzelheiten wie z. B. einer tollpatschigen, sehr sonderbaren und glatzköpfigen Hexe und einem genialen Bühnenbild ist dies ein Erlebnis für Groß und Klein.
Die Inszenierung läuft auch noch passend zum 200-jährigen Jubiläum von "Grimms Kinder- und Hausmärchen" aus dem Jahre 1812 . Ein altes Stück mit einer alten Geschichte und alter Musik kombiniert mit einer neuen Umsetzung ergibt ein kulturelles Abenteuer, welches absolut sehenswert ist!









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