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Dienstag, 18. Dezember 2012, 18:02 Uhr

Von: Steffen Bock Hidalgo, Felix Gravert



Am Freitag, dem 7. Dezember 2012, war unsere Klasse 7d im Deutschen Nationaltheater in Weimar.

Das Theaterstück hieß „Wir alle für immer zusammen“ und ist von dem niederländischen Schriftsteller Guus Kuijer und handelt von einem Mädchen namens Polleke.

Polleke ist elf Jahre alt und wohnt mit ihrer Mutter alleine, weil sich Pollekes Mutter Tina und ihr Vater Spiek getrennt haben. Polleke ist Dichterin und schreibt immer gerne Sachen auf, die sie freuen oder bedrücken.

Sie hat einen Traum: Wir alle für immer zusammen.

Das „Wir“ steht für ihre Eltern und für ihre Oma und Opa, die sie genau so sehr mag wie ihre Eltern. Die Person, mit der Polleke am meisten über ihre Probleme spricht, ist ihre Freundin Caro. Ihr Wunsch, dass alle friedlich in Gemeinschaft leben, wird aber nicht wahr. Ihr Vater verspricht viel, hält aber wenig und ist nie da, wenn sie ihn braucht. Ihre Mutter verliebt sich dann auch noch in Pollekes Lehrer.

Zeitgleich schreibt Pollekes marokkanischer Freund Mimun einen Abschiedsbrief, weil er nach dem Willen seiner Eltern wegen seines anderen Glaubens ein Mädchen aus seiner Heimat heiraten soll. So jagt ein Problem das nächste, doch Polleke findet in diesem Stück aus dem ganzen Durcheinander  wieder heraus.

Als das Stück nach 75 Minuten zu Ende war, konnten wir den Schauspielern einige Fragen stellen. Die Hauptdarstellerin Rahel Weiss ist eine ehemalige Schülerin von Frau Krannich und hat uns auch über ihre Arbeit als Schauspielerin erzählt. Uns allen hat das Stück gefallen, denn wir fanden es besonders gut, wie man die verschiedenen Probleme dargestellt hat und wie Polleke sie auch mit Hilfe ihrer Gedichte gelöst hat.

Nach dem Theaterbesuch konnten wir noch eine knappe Stunde über unseren schönen Weimarer Weihnachtsmarkt schlendern, der im vergangenen Jahr vom Reisesender CNNGo zum besten der Welt gewählt wurde. Im Anschluss fanden wir uns wieder am Markt zusammen und tranken gemeinsam einen alkoholfreien Punsch, bevor sich jeder von Frau Krannich nach Hause verabschiedete.









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