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Sonntag, 10. Juli 2011, 09:10 Uhr

Von: Lateinkurs 11



Fast alle Schüler der 11. Klassen machten sich am 26. Juni per Bus auf, um Teile Italiens kennen zu lernen. Während der größte Teil von ihnen in der Toskana geblieben war, ging es für 12 Schüler des Lateinkurses und ihre Begleiterinnen, Frau von der Gönna und Frau G. Schmidt, nun mit dem Linienbus und der Regionalbahn weiter nach Rom. Dank der Hilfe von Frau Quent, die in Pisa studiert, hat zum Glück alles mit dem Fahrkartenkauf geklappt.

Da wir in Rom in einem zentrumsnahen Hotel wohnten, konnten wir praktischerweise fast alles erlaufen. Gleich am 1. Abend waren wir an der Spanischen Treppe, am Trevibrunnen, am Trajansforum mit der Trajanssäule und am Kolosseum. Der 2. Tag in Rom war der kulturell aufwendigste, da wir uns früh gleich nach dem Frühstück auf den Weg Richtung Zentrum gemacht hatten. Wir gingen zum Palatin, welcher der Sage nach der Hügel Roms ist, auf dem jene Stadt gegründet wurde. Wir besichtigten die Ruinen, hörten uns Vorträge von Konrad und Paul an und konnten dann von der Kaiserloge aus einen Blick auf den ehemaligen Circus Maximus werfen. Am Ende der Tour auf dem Palatin gab es eine schöne Aussicht auf das nächste Ziel: das Forum Romanum samt Vesta- Tempel und Titusbogen. Als wir dann endlich die Möglichkeit hatten, das Kolosseum, das Sinnbild für Rom, zu betreten, konnten wir es kaum erwarten, rein zu kommen. Die Größe und die Atmosphäre waren überwältigend, als wäre man selbst als Römer in der Antike da, um Gladiatorenkämpfe zu sehen.

Nach diesem unvergesslichen Besuch im Kolosseum ging es gleich weiter zum Petersdom, diesmal aber in der U-Bahn. Am Petersdom war es sehr voll, weil am nächsten Vormittag die Generalaudienz stattfinden sollte.

Der Vormittag des 3. Tages war verplant für einen Ausflug in die antike Hafenstadt Ostia, die ein wenig vor Rom gelegen ist. Nach einer kuschligen Zugfahrt und einem kurzen Fußmarsch, der uns die Möglichkeit gab, unser zugwarmes Wasser gegen kühles einzutauschen, erreichten wir die Überreste einer dereinst bedeutendsten Hafenstädte des antiken Roms, die sogar Alexandria oder Karthago Konkurrenz zu machen wusste und vor allem für den Import von Waren nach Rom genutzt wurde. Durch die Vorträge von Dagmar und Pia erfuhren wir alles Wichtige über Ostia.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum Pantheon, das leider geschlossen war, und zur Piazza Navona. Leider mussten wir schon am nächsten Tag zurück nach Pisa fahren, weil wir dort die anderen treffen sollten, um gemeinsam die Heimreise anzutreten. Einige schauten sich noch den schiefen Turm an, andere wollten lieber etwas essen. Gegen 18.00 Uhr ging es dann los Richtung Weimar.

Fazit: Wir haben eine sehr schöne Studienfahrt erleben dürfen, bei der wir viel gesehen, gehört und erlebt und gelernt haben und bei der wir auch sehr viel gelaufen sind.









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