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Freitag, 12. Juli 2019, 09:10 Uhr

Von: Herrn Koch



Diesem Thema widmete sich während der vergangenen Projektwoche eine Schülergruppe. Endlich einmal Zeit, sich mit einem Thema genauer zu beschäftigen.

Während sich die Gruppe am Montag mit Bio-Caching zur Baumbestimmung quer durch den Goethepark und den Weimarhallenpark bewegte, ging es am Dienstag um die konkrete Vermessung von Strecken und Flächen auf dem Schulgelände.

Nachdem Prof. Schwarz die Gruppe mit einigen Grundbegriffen des Vermessungswesens vertraut gemacht hatte, begannen auch schon praktische Vermessungsübungen. Dabei zeigte sich, dass für das Vermessen nicht nur mathematischen Kenntnisse erforderlich sind sondern auch Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen. Erstaunlich war es auch zu erfahren, welche historische und gesellschaftliche Dimensionen das Vermessungswesen insgesamt hat.

Daran anknüpfend war am Mittwoch der Besuch der Sammlung Perthes Gotha vorgesehen. Diesmal ging es wirklich um die ganze Welt. Herrn Ballenthin gelang es dort tatsächlich, die Gruppe kurzweilig über zwei Stunden durch die einzige auf dem europäischen Kontinent erhaltene Kartenverlagsarchiv zu führen. Viele spannende und interessante Geschichten rund um die Erkundung und Vermessung der Welt ließen dabei niemals lange Weile aufkommen. Wussten Sie, warum die Romanfigur "Old Shatterhand" in den "Wilden Westen" kam? Natürlich, als Vermesser für die Eisenbahn!

Am Donnerstag durften die Schülerinnen und Schüler dann mit modernen Vermessungsgeräten arbeiten. Herr Willing vom Vermessungsbüro Willing hatte keine Mühen gescheut und viele solcher wertvollen Geräte mitgebracht. Computergestützte Technik mit Laserstrahlen und Satellitentechnik gehört heute zum Standard im Vermessungswesen. Trotzdem erkannten die Schüler auch, dass Sachkenntnis, Geduld, Sorgfalt und Genauigkeit nach wie vor wichtige Tugenden eines Vermessers sind. Besonders spektakulär war natürlich der Einsatz einer Drohne zur Luftbildgewinnung. Finden Sie die Schülergruppe auf dem Luftbild?

Der Freitag stand dann ganz im Zeichen des Geo-Cachings. Sicherlich ist den Schülern klar geworden, wie viel Leidenschaft, Mühe und Intelligenz für das Anfertigen von Kartenmaterial nötig waren und nötig sind.

Dafür nochmals vielen Dank an die engagierten Referenten!









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