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Montag, 14. August 2017, 22:30 Uhr

Von: Florian Paetzelt



Am 14. Juni 2017 wurde ich zur Auszeichnungsveranstaltung des "Pierre-de-Coubertin-Schülerpreises 2017" vom Landessportbund Thüringen nach Bad Blankenburg eingeladen.

Bad Blankenburg ist eine schöne, kleine Stadt im Süden Thüringens am Fuße des Thüringer Waldes. Dort befindet sich auf einem 15 Hektar großem Gelände die Landessportschule, eine der größten Sport- und Tagungszentren in Thüringen. Das Areal umfasst mehrere moderne Sportplätze, fast 3500 m² Sporthallenfläche  und 20 variable Seminarräume. Nationale und internationale Sportler sowie viele unterschiedliche Vereine, Institutionen und Firmen nutzen die Landessportschule für Trainingslager, Bildungsveranstaltungen, sportliche Wettkämpfe und Tagungen. So waren dort unter anderem vor Kurzem junge Fußballtalente aus ganz Deutschland zu einem Sichtungsturnier des DFB (Deutscher Fußball-Bund). Ein ähnliches Sichtungsturnier in Bad Blankenburg absolvierten vor einigen Jahren auch heutige Fußballnationalspieler, wie z. B. Jerome Boateng, Toni Kroos und Andre Schürrle. Doch nicht nur Fußball, sondern auch (fast) alle anderen Sportarten finden in der Landessportschule große Bedeutung, so gibt es beispielsweise für viele Sportarten, wie Kampfsport, Turnen und Handball eigene Sporthallen. Außerdem finden hier auch regelmäßig nationale Wettkämpfe in unterschiedlichen Sportarten statt. 

Im Vorfeld der Auszeichnungsveranstaltung wurden verschiedene Workshops für alle Preisträger angeboten. Ich entschied mich hierbei für eine Führung durch die Landessportschule, da mir dies am Interessantesten erschien und es außerdem bei der sommerlichen Hitze noch ganz gut zu ertragen war. Dabei bekamen alle Besucher einen wunderbaren Eindruck von der gigantischen Anlage der Schule und deren Möglichkeiten die verschiedensten Sportarten optimal zu fördern. Weiterhin konnte jeder einmal einen Blick in die Internatszimmer werfen. Zusätzlich zu den tollen Eindrücken erhielten wir umfassende Informationen über den Aufbau, die Sanierung und Modernisierung des Gebäudes, sowie allgemeine Informationen zur Schule und Förderung der Schüler im sportlichen Bereich. Im Anschluss an die Führung versammelten sich alle bei einem kleinen Snack im Foyer der Schule und es blieb die Möglichkeit sich mit den anderen Preisträgern, welche aus ganz Thüringen kamen, auszutauschen. 

Anschließend ging es zum Hauptteil der Veranstaltung über: der Ehrungsveranstaltung und Preisverleihung des "Pierre-de-Coubertin-Preises" in einem der größten Seminarräume der Landessportschule. Der Preis wurde dieses Jahr zum 14. Mal vom Landessportbund Thüringen und dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport an Absolventen der Gymnasien und Regelschulen verliehen. Er ist nach dem französischen Sportpädagogen und Gründer der Olympischen Bewegung der Neuzeit, Pierre de Coubertin, benannt. Mit der Auszeichnung wurden zum einen die der olympischen Idee inne wohnenden sportpädagogischen Werte, wie ganzheitliche Bildung, Fairplay, sowie persönliche Vervollkommnung über die sportlichen Leistungen und zum anderen soziales Verhalten für den Schul- und Vereinssport, sowie im gesellschaftlichen Leben gewürdigt. Jeder Preisträger wurde, nach der Vorstellung seiner persönlichen sportlichen Erfolge und seinem Einsatz im sozialen Bereich, für seine Leistungen geehrt. Untermalt und begleitet wurde die Preisverleihung unter anderem von Reden des Hauptgeschäftsführers des Landessportbundes Thüringen, Rolf Beilschmidt, dem Referatsleiter Schulsport im Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Dr. Rüdiger Sperschneider, sowie einer Artistiknummer und einem Vortrag von Schülern des Pierre-de-Coubertin-Gymnasiums Erfurt. 

Abgeschlossen und abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Auftritt einer Tanzgruppe und die anschließende Einladung zum gemeinsamen Buffet für alle Preisträger.

Es war ein seht toller und spektakulärer Tag mit einer schönen Veranstaltung, welche mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird!









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