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Sonntag, 06. Januar 2013, 16:30 Uhr

Von: Clara Liepsch


„Mir wird schon schlecht, wenn ich morgens die Post hole“ nach einem Stück von Thomas Steinke


Vier Menschen.
Treffen aufeinander.
Ein Raum. Ein Keller. Da sitzen sie nun.
„Harry, Leo und ich sind wichtig? Weil wir arbeitslos sind? Dann haut die ganze Kiste nicht hin. Irgendwie...“
Die vier unterschiedlichen Einstellungen bewegen sich aufeinander zu, prallen auf- und driften auseinander. Eine versuchte Annäherung misslingt: das Leben der Kowalkes scheint am Ende noch aussichtsloser als am Anfang: „Herzlich Willkommen am Punkt Null!“
Vier junge Spieler setzen sich mit dem Leben von vier älteren Erwachsenen auseinander.
Wie weit geht der Mensch, um im Leben das festzuhalten, was ihm etwas bedeutet?
Wann muss er beginnen, etwas zu verteidigen und wann ist der Punkt erreicht, wo der Mensch aufgibt? Inwiefern lässt unsere Gesellschaft „Kämpfen“ überhaupt noch zu?

Vor unserem Abitur wollten auch wir die Herausforderung annehmen, die Aula in einen Bühnenraum zu verwandeln. Ziel der Inszenierung war es, sich vom Jugendtheater wegzubewegen und sich mit Problemen auseinanderzusetzen, die für uns noch keine essentiell wichtige Bedeutung haben. Trotzdem boten diese Thematiken Motivation für ein Jahr intensive Betrachtung.

Es spielen: Ulrike Buchheim, Anton Loibel, Richard Niemann, Sophie Schulz
Regie: Clara Liepsch
Regieassistenz: Kimberly Obst
Licht: Jonathan Plag

Alle diejenigen, die den nächsten Freitag mit Nachdenken, Mitfühlen und Lachen verbringen möchten, sind herzlich in die Aula um 20 Uhr eingeladen. Denn egal, ob Uschi singt, Harry nicht richtig zuhört, Leo seine Theorien erklärt oder Strompp in Ohnmacht fällt - für Spannung wird gesorgt sein!









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