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Sonntag, 27. Oktober 2019, 07:54 Uhr

Von: Justus Morgenthal und Julius Wiegandt



Wir, die Klasse 9a, sind im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit Regional- und Straßenbahn zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig gefahren. Von der Straßenbahnhaltestelle aus sah man das Völkerschlachtdenkmal schon, doch es wirkte noch sehr klein. Erst als wir kurze Zeit später direkt vor dem höchsten Denkmal Europas standen, wirkte dieses wirklich beeindruckend.

Vor dem Denkmal haben wir zuerst gefrühstückt, dann haben wir verschiedene Aufgaben erklärt bekommen, die wir im Völkerschlachtdenkmal oder später im Museum daneben machen sollten und von denen wir eine auswählen und machen mussten. Dann begann unsere Führung durch das Denkmal: Zuerst wurde uns die Bedeutung der Fassade erklärt.

Weiter ging es mehr oder weniger im Fundament des Völkerschlachtdenkmals. Das Denkmal ist nämlich auf viele Stampfbetonsäulen gestellt: Früher war zwischen den Säulen zur zusätzlichen Stabilisation Hausmüll von Leipzig, der wurde aber inzwischen weggeräumt. Anschließend bekamen wir in der Krypta eine kurze Zusammenfassung der Völkerschlacht (1813). Außerdem wurde uns die Bedeutung der Statuen in der Krypta erklärt. Ein Stockwerk höher ging es dann um die Geschichte und die verschiedenen Bedeutungen des Denkmals. Das war wirklich besonders interessant: Das Denkmal wurde mit sich wechselnder Politik in der Geschichte immer wieder umgedeutet; Es abzureißen wäre zu teuer gewesen, da war sogar sanieren und umdeuten jedes Mal die billigere Möglichkeit. Außerdem ging es um die vier jeweils 400 Tonnen wiegenden Statuen.

Nach der Führung sind wir alle 364 Stufen bis zur in 91m Höhe gelegenen Aussichtsplattform hoch gegangen, von der man dann einen super Blick auf Leipzig, die Umgebung und ein nahes Kraftwerk hatte. Die Zeit danach wurde individuell genutzt: Viele waren für ihre Aufgabe im Museum und haben sich dort Bilder, Modelle und viele andere Dinge angesehen Mit der Straßenbahn sind wir schließlich wieder zurück zum Bahnhof gefahren, wo wir eine lange Mittagspause hatten, bevor wir zurück nach Weimar gefahren sind.









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