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Sonntag, 25. September 2016, 16:35 Uhr

Von: Emilie Schöps


AM BUNDESFINALE JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA IM TRIATHLON VOM 18.09. bis 22.09.2016 IN BERLIN


Da sich das Schillergymnasium wiederum durch den Sieg beim Landesfinale im Juni in der Sportart Triathlon für das Bundesfinale in Berlin qualifizierte, fuhren wir, eine achtköpfige Mannschaft bestehend aus Jonas Hering (10a), Richard Peters, Maximilian Paetzelt (beide 8c), Justus Mörstedt, Lisa Lehmann (beide 10c), Emelie Schöps (8c), „Kampfküken“ Nina Ledwon (7b) sowie Sonja Koch (8b), vom Sonntag bis Donnerstag letzter Woche nach Berlin, um unser Bundesland Thüringen dort zu vertreten.

Auf der Anreise gab es einige Probleme, da der uns zugewiesene Zug nicht fuhr, wir aber den IC nach Berlin in Naumburg kriegen mussten. Kurzerhand ging es nach Jena west, wo wir mit Gepäck und Rädern in kürzester Zeit zum Saalebahnhof fuhren um dort schon in den IC einzusteigen. Dass wir die letzten Kilometer wieder mit unserem gesamten Gepäck mit dem Rad fahren würden, weil sich auf der S- Bahnstrecke mehrere Baustellen befanden, ahnten wir da noch nicht.

Als wir 17.00 Uhr, schwer abgemüht vom Fahrrad- Koffertransport, an unserem Hotel ALECSA ankamen, wurden wir von unserem Sportlehrer Herrn Blume nach kurzer Pause mit einem „einstimmenden“ Lauf- und Radtraining überrascht. Dieses fand direkt im Olympiastadion statt. Dort sollten dann am Dienstag die Einzel- und am Mittwoch die Staffelwettbewerbe stattfinden.

Nach einem weiteren Training am Montag, diesmal neben Rad und Lauf mit Schwimmen im Wettkampfbecken, genehmigte Herr Blume am Nachmittag zur seelischen und moralischen Stabilisierung vor allem der weiblichen Mannschaftsmitglieder einen Shoppingnachmittag.

Für Nina, Maximilian und  Richard war der Stadt- Erkundungstrip eine besonders große Freude, da sie zum ersten Mal beim BF in Berlin dabei waren.

Dank reichlich Schlaf (… vielleicht auch nicht) waren wir dann am Dienstag putz und munter, auch hoch motiviert, einen guten Wettkampf und möglichst eine Platzierung unter den ersten Zehn zu machen.

Um 10.30 Uhr war dann der erste Start von Jonas und Justus, die sich trotz Verwechslung der Transponder mächtig reinhängten und mit den Plätzen 11 und 27 (64 Teilnehmer) starke Platzierungen erreichten.

In der zweiten „Welle“ starteten Richard und Max, nicht weniger engagiert, und schafften  die Plätze 21 und 42.

Die gleichen Wettkampfstrecken von 200m Schwimmen, 3 Km Radfahren und dem abschließenden 1000m- Lauf mussten ab 12.00 Uhr auch von unseren Mädchen in zwei „Wellen“ in Angriff genommen.  

Emilie und Lisa  erreichten bei größtmöglichem Engagement mit den Plätzen 13 und 30 (64 T.) die erwarteten Klasseresultate, Nina, als jüngste, und Sonja kämpften mit den Plätzen 56 und 61 ebenfalls um ein gutes Mannschaftsergebnis, zu dem auch das energische Anfeuern von Herrn Blume gehörte. 

Da alle mit vollem Einsatz diese kurzen, aber schnellen Distanzen meisterten, wurde das Team mit einem 8. Platz nach dem ersten Wettkampftag belohnt. 

Den mussten wir am Mittwoch, dem Staffeltag, mindestens verteidigen.

Jedes der  Teams aus den 16 Bundesländern musste zwei Staffeln bilden, welche in zwei Wellen gestartet wurden. Eine Staffel  mit zwei Jungen und einem Mädchen, die zweite umgekehrt.

Für einen Paukenschlag sorgte unsere erste Staffel mit Jonas, Emilie und Justus, die im ersten Staffelwettbewerb auf Platz 3 einkamen, was bei der Berechnung von zwei Staffeln pro Bundesland immerhin Platz 5 bedeutete. Das sorgte für einen kräftigen Motivationsschub auch der zweiten Staffel  mit Richard, Lisa und Nina, die bei vollem Einsatz auf den 11. Platz (26. Gesamtrang) kamen. 

Nach einigem Rechnen der zuständigen Organisationsleute stand fest: 

Thüringen, das FSG Weimar, ist 8. Beim Bundesfinale geworden!

Nach Platz 10 im Vorjahr gelangen uns damit das erstrebte einstellige Resultat und damit die deutliche Platzierung unter den Top Ten.

Zufrieden fuhren wir in unser Hotel, um uns nach kurzem Ausruhen auf die am Abend stattfindende „spektakuläre Abschlussfeier“ in der MAX- SCHMELING- HALLE vorzubereiten.

Dort wurden dann alle Sportarten sowie die jeweiligen drei Erstplatzierten geehrt und es wurden Filmaufnahmen aus der gesamten Woche auf eine große Leinwand projiziert. Später feierten dann ca. 4000 Sportler ihre Erfolge bei lauter Musik.

Die Woche war wie in den letzten Jahren ein unvergessliches Erlebnis. Schade, dass Lisa, Jonas und Justus im nächsten Jahr „zu alt“ sind. Für ihren Einsatz in den letzten Jahren haben sie sich großen Respekt und ein dickes DANKE verdient.









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