DeutschEnglish

Sonntag, 29. April 2012, 08:55 Uhr

Von: Dagmar Schubert



Sollen Landtagswahlen mit weniger als 50% Wahlbeteiligung wiederholt werden? Oder sollen Sportvereine für das Fehlverhalten ihrer Fans nur bei Heimspielen bestraft werden?

Das waren nur zwei der vier spannenden Themen, die von den Debattierenden am Donnerstag, dem 29.03. 2012 im Landesverwaltungsgericht hier bei uns in Weimar diskutiert worden waren. Teil nahmen 16 Schulen aus zehn verschiedenen Thüringer Städten, die in acht Regionalverbände aufgeteilt sind, welche jeweils die besten zwei aus der Sekundarstufe I (7.-9- Klasse) und II (10.-12. Klasse) schickten.

Von diesen in beiden Klassenstufen jeweils bis zu 16 Teilnehmern qualifizierten sich je vier für das Finale im Thüringer Landtag. Unserer Schule gelang es dieses Jahr leider nicht auch einen Qualifizierten zu stellen, wenn auch in beiden Altersstufen nur kaum ein oder zwei Punkte zur Platzierung fehlten. Damit belegten also in der Sekundarstufe I Moritz Kettnaker und in der Sekundarstufe II Kurt Woischytzky den fünften Platz und erhielten ebenfalls eine Einladung zum Finale in den Landtag als Ersatz im Falle der Verhinderung einer der vier Erstplatzierten.

Eben dieses Finale fand nun am letzten Donnerstag, dem 19. April, statt. Es waren zwei sehr angeregte Gespräche in diesem Jahr moderiert von einem Jugend debattiert Alumnus Simon Drescher, der für Baden-Württemberg vor einigen Jahren im Bundesfinale stand. Nach Grußworten der Landtagspräsidentin Birgit Diezel und Prof. Dr. Dietmar Herz, Justizstaatssekretär, wurde die Jury vorgestellt. Diese bestand in diesem Jahr aus Vorjahressiegern beider Sekundarstufen, der Landesbeauftragten von Jugend debattiert in Thüringen, Dorothee Zimmermann, und weiterer Vertreter der initiierenden Stiftungen und aus anderen Bereichen. Diese hatten die wichtige Aufgabe, aus den jeweils vier Debattierenden die zwei zu nominieren, die im Juni in der Bundesqualifikation in Berlin Thüringen vertreten würden.
In der Sekundarstufe I debattierten die vier Qualifizierten aus Erfurt, Saalfeld und Altenburg zu dem Thema, ob Smartphones im Unterricht zugelassen werden sollten. Und in der Sekundarstufe II debattierten die vier ebenfalls aus Erfurt, sowie Eisenach und Bad Berka, ob die NPD verboten werden sollte. Die acht Teilnehmer machten mit ihren sehr guten Debatten auf hohem Niveau es der Jury nicht leicht, die jeweiligen Sieger zu ernennen, doch zum Schluss zeichneten sich vor allem durch gute Gesprächsfähigkeit und guter Sachkenntnis in den beiden Altersklassen folgende Sieger ab:

Sekundarstufe I:
1.    Platz: Selina Dürrbeck, Saalfeld
2.    Platz: Marika Heyer, Altenburg

Sekundarstufe II:
1.    Platz: Jonas Eberhardt, Erfurt
2.    Platz: Tobias Wolfram, Eisenach

Wir wünschen den Teilnehmern dieses Jahres viel Erfolg im nächsten Jahr und ermutigen alle Interessierten zur Teilnahme an diesem spannenden Wettbewerb.









<- Zurück zu: Nachrichtenarchiv

       

Sitemap  |  Kontakt  |  Impressum