DeutschEnglish

Mittwoch, 23. Juni 2010, 12:09 Uhr

Von: Anna Banike und Jana Schmitt



Als wir Dienstagmorgen vom Stadionvorplatz abfuhren, befürchteten wir schon das Schlimmste. 3 Tage Regen und Kälte an der Ostsee. Im Juni. Gott sei Dank war dem nicht so. Es war immer sonnig und um die 16°/17° Celsius. Denn Ostsee bei kalten Temperaturen? Das ist nicht sehr erfreulich.

Unser genaues Ziel war Wismar. Eine Stadt, die wie Weimar in die Weltkulturliste der Unesco aufgenommen ist. Die Stadt besticht vor allem durch ihren Charme. Da sie direkt am Meer liegt und einen sehr großen Hafen besitzt, kann man im ganzen Ort das Meer riechen.

Als wir ankamen, packten wir zunächst unsere Sachen in die Zimmer und hatten anschließend bis zum Abendessen die Gelegenheit, das zu tun, was wir möchten – sei es mit den Klassenkameraden die zur Verfügung stehenden Tischtennisplatten zu nutzen, die Stadt zu besichtigen oder was auch immer einem gerade in den Sinn kam. Den zweiten Tag begannen wir mit einer Bootsrundfahrt durch die Wismarbucht. Neben den Informationen, die wir durch den Bootskapitän bekamen, gab es auch direkt neben dem Boot ein sehr interessantes Bild – Quallen. Etliche Quallen. Nicht jedermanns Sache, aber dennoch faszinierend anzuschauen. Nach dieser Rundfahrt nahmen wir an einer Stadtführung teil. Wir starteten von unserer Jugendherberge und liefen über das Campusgelände der dortigen Universität bis zum Marktplatz. Da es sich um eine Hansestadt handelte, d.h. dass sie im Zeitraum des Mittelalters der Handelsvereinigung der Hanse angehörte, waren auch die Wohnhäuser und die Innenstadt davon geprägt. Auch die Häfen und alten Lagerstädte wiesen eine sehr alte Infrastruktur auf. Wismar war in dem 30-jährigen Krieg (1618-1648) an Schweden gefallen, die ebenfalls zum Gesamtbild der Stadt beigetragen haben. Noch heute fühlt sich Wismar den Schweden sehr verbunden und jährlich werden die Beziehungen mit einem Fest aufrechterhalten.
Am Donnerstag, als Abschluss, suchten wir uns einen Strandabschnitt und konnten dort den ganzen Tag verbringen. Für die Wenigen von uns, die nicht Baden gingen, gab es sogar eine kleine Minigolfanlage, sodass jeder eine Beschäftigung gefunden hatte.

Mehr war leider nicht möglich, denn am Freitag ging es schon wieder nach Hause. Trotzdem war es eine schöne Klassenfahrt.









<- Zurück zu: Nachrichtenarchiv

       

Sitemap  |  Kontakt  |  Impressum