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Mittwoch, 18. März 2009, 20:21 Uhr

Von: Mechthild Herzog



Wenn Elternsprecher, die Schulleitung und Vertreter des Fördervereins, des Grünflächenamtes und eines Planungsbüros zusammenkommen, dann hat das etwas zu bedeuten:

Eine Stunde voller Pläne, Konzepte, Visionen – und mitunter auch Ernüchterungen stand den etwa fünfzehn Vertretern bevor, als sie sich am 18.03.2009 im Speiseraum des FSG versammelten, um über die (weitere) Außengestaltung, die Fortführung der Arbeiten am Schulhof des FSG also, zu reden. Diese sind in letzter Zeit teilweise ins Stocken geraten aufgrund fehlender Gelder, aus den Augen verloren wurden sie allerdings nie – und nun soll aktiv weitergearbeitet werden an der Fertigstellung eines Gestaltungskonzeptes, dessen Grundlagen im Jahr 1999 liegen. Ein großes Thema war zu dieser Zeit die Einrichtung von überdachten Radständern als Fahrradstellplatz gewesen – wie die Versammlung aber feststellte, ist die momentane, eigentlich nur als Provisorium geplante, Lösung durchaus tragbar – und sie funktioniert. Weiterhin war von Anfang an die Feuerweheinfahrt im Fokus des Interesses – diese wiederum musste zwar zuerst den Brandschutztüren und Sanitäranlagen den Vortritt gewähren, wurde aber im letzten Herbst/Winter ernsthaft in Angriff genommen und steht nun vor ihrer (für das Frühjahr geplanten) Vollendung. Neben Vorschlägen wie Auto-Stellplätzen für Lehrer existiert auch die Idee eines historischen Schulgartens, den es schon einmal an unserer Schule gegeben hat und über dessen Wiedereinrichtung man nun nachdenkt – möglicherweise auch nur als Erinnerung an die alte Form, als Wiese oder einfaches Blumenbeet mit angelegten Wegen etwa. Auch diese Idee wurde allerdings durch Provisorien vorerst zurückgestellt – das einmal (in Zusammenarbeit vom Planungsbüro, dem Grünflächenamt, Lehrern und auch Schülern!) erstellte und immer wieder erweiterte und korrigierte Konzept der Außengestaltung wird in verschiedenen Bauabschnitten realisiert. Einer der nächsten Abschnitte ist die Anpflanzung von Bäumen – hierzu liegen bereits Spenden, z.B. 500€ vom letzten Abiturjahrgang, vor.

Vor allem Frau Walther, unsere stellvertretende Schulleiterin, fragte nach einigen schülernahen Veränderungen wie Lattenrosten auf den gerade im Winter kalten Betonbänken – sie wurde in ihren Visionen aber zumeist ernüchtert durch das Argument, dass die Prioritäten im laufenden Konzept Energiesparen, Brandschutz und Stil seien – und gerade im letzten Punkt spielt das Amt für Denkmalschutz, das jeder potentiellen Veränderung am FSG seine Zustimmung geben muss, eine entscheidende Rolle, dicht gefolgt oder sogar noch übertrumpft von finanziellen Mitteln. Dennoch: Die Entwicklung unseres Schulhofes geht stetig voran, und im heutigen Treffen wurde vorgeschlagen und vielseitig befürwortet, die Schüler mit einzubeziehen in den Planungsprozess – soweit dies möglich ist. So sollen im Kunstunterricht der Klassen 10,11 und 12 möglicherweise Vorschläge erarbeitet werden für die Einrichtung eines „grünen Klassenzimmers“ im unteren Schulhof (der bis vor Kurzem von der Berufsschule genutzt wurde) – einer Vision, die Wirklichkeit werden könnte. Realität wird mit Sicherheit die Erstellung eines Planes über das aktuelle Konzept, den Lehrer und Schüler des FSG in nächster Zeit einsehen werden können, um so informiert zu sein über das, was am und um unser Gymnasium passiert.

Und so fasste Frau Richter (Elternvertreterin) am Ende der Sitzung folgende drei Punkte als die zukunftsnächsten und für heute wichtigsten zusammen: die Pflanzung von drei Bäumen, die Erstellung des Konzept-Planes für die Schule und den Ausbau der Vision „grünes Klassenzimmer“.









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